Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1458) Verfolgung eines gestohlenen Pkw von Bayreuth bis Nürnberg

Mittelfranken/Oberfranken (ots) - Heute Mittag (16.08.2013) hatte eine Verfolgungsfahrt der Polizei ihren Ausgangspunkt in Oberfranken. Es sollte ein Pkw-Fahrer kontrolliert werden, der allem Anschein nach mit einem entwendeten Fahrzeug (Skoda) unterwegs war. Der Fahrer versuchte sich der Anhaltung zu entziehen, konnte allerdings im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Höhe des Autobahnkreuzes Nürnberg gestoppt werden. Verletzt wurde dabei niemand.

Eine Streife der Verkehrspolizei Bayreuth wollte das als gestohlen gemeldete Fahrzeug auf der BAB 9, kurz vor der Anschlussstelle Gefrees (Landkreis Bayreuth), kurz vor 13:00 Uhr einer Kontrolle unterziehen. Der Fahrer missachtete jedoch sämtliche Anhaltesignale und trat die Flucht in Richtung Süden an. In Folge dessen wurde nach dem Flüchtigen bzw. dem Pkw mit mehreren Streifen des Polizeipräsidiums Oberfranken und später auch Mittelfranken unter Einsatz eines Polizeihubschraubers gefahndet.

Im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Feucht gelang es dann schließlich die Flucht des Mannes zu beenden. Ein Reifenplatzer am Skoda hatte seine Fahrt beeinträchtigt und er konnte letztlich "kontrolliert" angehalten werden.

Es stellte sich nunmehr heraus, dass es sich bei der Person um einen 43-Jährigen aus dem Bereich Göttingen handelt, der zur Gewahrsamnahme nach dem Unterbringungsgesetz ausgeschrieben ist. Er hat den Skoda offenbar vor ca. 4 Wochen entwendet und führte darin eine Kurzwaffe mit sich, deren Art bzw. Echtheit noch Gegenstand der Spurensicherung ist. Der Mann ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und eine Blutentnahme bei ihm soll nachweisen, ob er unter dem Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel stand.

Im Rahmen der Verfolgungsfahrt sind insgesamt drei Dienstfahrzeuge der Polizei (zwei des PP Oberfranken und eines des PP Mittelfranken), teils durch aufgewirbelte Reifenteile, leicht beschädigt worden. Die Schadenshöhe ist noch unklar.

Mit den weiteren Ermittlungen ist nun das Fachkommissariat der KPI Schwabach betraut./ Alexandra Oberhuber

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