Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (881) Computerbetrug missglückt - Verhaltenstipps der Polizei

Ansbach (ots) - Zwei Bürger aus Westmittelfranken sollten in den vergangenen Tagen Opfer von sogenannten "Phishing"-Betrügern werden. Allerdings rechneten die Täter nicht mit dem Misstrauen ihrer vermeintlichen Opfer.

Im ersten Fall wollte eine 55-jährige Frau gerade eine Online-Überweisung tätigen, als sich auf ihrem Bildschirm ein weiteres Fenster mit der Aufforderung öffnete, 8.450 Euro auf ein ihr unbekanntes Konto zu überweisen. Im zweiten Fall wurde gegen 18:00 Uhr ein 32-Jähriger ebenfalls bei einer Online-Transaktion von einer manipulierten Webseite aufgefordert, eine Transaktionsnummer (TAN) zu Testzwecken einzugeben. Hier wären im Hintergrund 12.000 Euro auf ein Konto im Ausland abgebucht worden.

Allerdings wurden beide Nutzer misstrauisch und verhielten sich vollkommen richtig: sie verständigten ihre Bank, die ihnen mitteilte, dass es sich jeweils um sogenannte "Trojaner" handeln würde, also Schadprogramme, die in diesen Fällen nur dazu dienen, Online-Banking-Nutzer zu fingierten Überweisungen an unbekannte Betrüger zu verleiten.

Dieses umsichtige Verhalten der beiden Online-Banking-Nutzer ist Anlass für die Polizei, nochmals auf die Gefahren des Online-Banking und den achtsamen Umgang damit hinzuweisen.

Deshalb rät die Polizei:

   - Nutzen sie Anti-Viren-Programme und installieren sie eine 
     Firewall auf ihrem Computer
   - Verwenden sie keine E-Mail-Links für ihr Online-Banking. Keine 
     Bank fordert die Eingabe von TAN-Nummern per E-Mail. Auch nicht 
     zu Testzwecken. Sofort löschen!
   - Beim Online-Banking auf eine sichere Verbindung achten. 
     Verschlüsselte Verbindungen erkennen sie in der Adressleiste des
     Browsers an den Anfangsbuchstaben "https" im Unterschied zu 
     "http".
   - Begrenzen sie die Höhe der per Online-Banking möglichen 
     Überweisungsbeträge
   - Kontrollieren sie regelmäßig Kontobewegungen nach 
     Online-Transaktionen 

Rainer Seebauer/nn

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