Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (665) Bewaffneter Raubüberfall auf Sparkassenfiliale - aktueller Ermittlungsstand

Nürnberg (ots) - Wie mit Meldung 664 von heute (17.04.2013) berichtet, überfielen zwei bislang unbekannte Männer heute Vormittag eine Sparkassenfiliale in Nürnberg-Buchenbühl. Unerkannt gelang dem Räuberduo bisher die Flucht.

Nach aktuell ermitteltem Kenntnisstand betraten die beiden Räuber kurz nach 10:00 Uhr die Sparkasse in der Kalchreuther Straße. Unter Vorhalt von Schusswaffen bedrohten sie zwei Angestellte und forderten die Herausgabe von Bargeld. Den Männern wurde ein Betrag in Höhe von mehreren Tausend Euro ausgehändigt, den sie in eine mitgeführte Plastiktüte steckten. Sie verließen danach das Gebäude und flüchteten zunächst zu Fuß in Richtung Kalchreuth. Mittlerweile ergaben sich Hinweise, dass die Männer ihre Flucht mit Fahrrädern fortgesetzt haben könnten.

Die Angestellten blieben unverletzt, erlitten aber einen Schock.

Sofort nach Eingang der Überfallmeldung wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit zahlreichen Streifen der Nürnberger Polizei eingeleitet. Zudem unterstützte ein Polizeihubschrauber die Beamten bei der Suche nach den Tätern.

Insgesamt fünf Hundeführer mit drei speziell ausgebildeten Personensuchhunden suchten in der Umgebung und den angrenzenden Waldstücken nach den Bankräubern. Die Suche dauert zurzeit (13:00 Uhr) noch immer an.

Aktuell bekannte Beschreibung der Täter:

1.	Ca. 175 cm groß, schlank, bekleidet mit blauer Jacke, die im 
Brustbereich auffallende hellblau/weiße Querstreifen hat. Auf einem 
der Streifen ist ein Aufschrift angebracht. Außerdem trug der Mann 
eine Baseballcap, die dem Anschein nach im Militärlook gehalten ist.
2.	Ca. 185 cm groß, schlank, bekleidet mit dunkler Jacke 
(möglicherweise schwarz oder dunkelblau), schwarzer Wollmütze und 
beiger Hose. 

Beide Täter sollen ca. 20 Jahre alt gewesen sein und deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben.

Vorsicht! Die Räuber sind bewaffnet! Bei Antreffen keinesfalls ansprechen, sondern umgehend den Polizeinotruf 110 verständigen.

Weitere Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer (0911) 2112 - 3333.

Bert Rauenbusch/sg

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