Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (614) Kriminelle locken per E-Mail in die Virenfalle

Nürnberg (ots) - Das Kommissariat der Nürnberger Kripo für Cyberkriminalität beschäftigt sich derzeit mit einem recht jungen Phänomen. Zunehmend erstatten Betroffene Strafanzeige, weil sie E-Mails mit falschen Mahnungen oder Bestellbestätigungen erhalten.

Der Empfänger der E-Mail geht zunächst davon aus, dass ein Unbekannter auf seinen Namen Waren bestellt hat und der Kaufpreis von diesen Firmen nun eingefordert wird. Der Absender dieser E-Mails ist meist gefälscht und kann auch Namenszüge renommierter Onlineshops beinhalten. Außerdem ist diesen E-Mails ist immer ein Anhang, oft mit der Bezeichnung "Mahnung" oder "Rechnung", angefügt. Auffallend ist, dass es sich hierbei um eine komprimierte - so genannte "zip-Datei" handelt. Öffnet der Empfänger diesen Anhang, um sich Details der angeblichen Forderung anzusehen, installiert sich ein Schadprogramm, so dass der Rechner meist nicht mehr funktionsfähig ist. Das Schadprogramm ähnelt dem bereits seit längerem bekannten "BKA-Trojaner".

Die Polizei rät deshalb, E-Mail-Anhänge solcher offensichtlich ungerechtfertigter Forderungen keinesfalls zu öffnen und die E-Mails sofort zu löschen.

Robert Sandmann/n

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