Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (499) Falsche Gewinnmitteilungen - die Kriminalpolizei warnt

Altdorf/Heilsbronn/Roth (ots) - Immer wieder versuchen Unbekannte durch die Benachrichtigung von angeblichen Gewinnern Geld zu ergaunern. Dieses Mal bei einem Mann in Roth und zwei Frauen in Heilsbronn (Lkr. Ansbach) bzw. Burgthann (Lkr. Nürnberger Land).

Gestern Vormittag (20.03.2013) öffnete eine 66-Jährige in Heilsbronn eine solche Gewinnbenachrichtigung. In dem angeblichen notariellen Schreiben wurde ihr versprochen, aus einem "automatischen Gewinnspiel" 65.000 Euro zu erhalten. Das Geld liege bei einem Schweizer Geldtransportunternehmen für sie bereit. Sie müsse lediglich noch freigeschaltet und beim Zoll abgefertigt werden. Um den Geldbetrag zu erhalten, solle sie die angegebene Rufnummer wählen. Dies tat die 66-Jährige auch. Nur teilte sie hierbei mit, dass sie auf solche Machenschaften nicht hereinfalle.

Gestern Nachmittag (20.03.2013) erhielt eine 77-jährige Frau aus einem Ortsteil von Burgthann von einer Unbekannten einen Telefonanruf, bei welchem ihr mitgeteilt wurde, dass sie knapp 69.000 Euro bei einem Zeitschriften-Preisausschreiben gewonnen hätte. Um diesen Gewinn zu erhalten, müsse sie 800 Euro im Voraus bezahlen. Dies tat die Seniorin jedoch nicht. Vor einiger Zeit hatte sie von dieser Masche bei einem Kriminalberatungsvortrag durch den Präventionsberater der Kriminalpolizeiinspektion Schwabach erfahren.

Bereits vorgestern (19.03.2013) rief eine ebenfalls unbekannte Frau bei einem 63-jährigen Mann in Roth an. Sie teilte mit, bei einem Dortmunder Sicherheitsunternehmen zu arbeiten und mit der Auszahlung von knapp 39.000 Euro aus einem Gewinnspiel beauftragt worden zu sein. Nach der Entrichtung von 900 Euro Gebühren könne sie den Gewinn aushändigen. Hierzu solle die entsprechende Anzahl an Karten eines Direktbezahlsystems bei einem namentlich genannten Drogerie- bzw. Supermarkt erworben werden. Einige Zeit später erhielt der 63-Jährige erneut einen Anruf. Hierbei wurde versucht, die auf den Karten befindlichen Codes abzufragen, angeblich um deren Gültigkeit zu überprüfen. Mit Erhalt dieser Nummern hätten sich die Anrufer die 900 Euro weltweit auszahlen lassen können.

In allen drei Fällen bezahlten die Angerufenen kein Geld, sondern verständigten die Polizei. Die Beamten der Fachkommissariate der Kriminalpolizeien Ansbach und Schwabach haben die Ermittlungen wegen versuchten Betruges gegen unbekannt aufgenommen.

Robert Schmitt/n

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