Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (467) Tatverdächtige zum Tötungsdelikt vom 05.03.2001 ermittelt

      Fürth (ots) - Wie berichtet, wurde am 05.03.2001, gegen
12.30 Uhr, in der Nähe der Asylbewerberunterkunft an der
Mainstraße in Fürth ein Asylbewerber erstochen. Das Opfer
verstarb durch einen Messerstich, welcher eine Lungenarterie
durchtrennte und zur inneren Verblutung führte.
    Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Opfer
unter falschen Personalien Asyl beantragt hat. Es handelt sich
nicht um Valerij Arabuli (20), sondern tatsächlich um den 28
Jahre alten georgischen Staatsangehörigen Valerian Giorgadze.
    Nach Verständigung der georgischen Botschaft konnten
Angehörige festgestellt werden, welche die Überführung des
Getöteten in sein Heimatland veranlassen werden.

    Die umfangreichen Ermittlungen der Fürther Kripo - an dem Fall arbeiten 15 Beamtinnen und Beamte - führten gestern zur Ermittlung von zwei Tatverdächtigen. Beide Männer sind untergetaucht.     Bei den Verdächtigen handelt es sich um die beiden georgischen Staatsangehörigen

Irakli JVANIA (rechtes Bild) und George VARDANASHVILI (linkes Bild).

    Ivania ist 24 Jahre alt und ca. 180 cm groß. Er war bekleidet mit schwarzen Jeans, schwarzer Jacke und einem braunen Käppi.

    Vardanashvili ist 22 Jahre alt und 165 bis 170 cm groß. Er hat eine Stoppelfrisur und trug zuletzt dunkle Jeans, schwarze Jacke und schwarze Schuhe.

    Beide halten sich schon mehrere Jahre in Deutschland auf, zuletzt in Nürnberg. Die beiden dürften bei Landsleuten Unterschlupf gesucht haben. Sie sind bisher kriminalpolizeilich noch nicht in Erscheinung getreten.     Die Staatsanwaltschaft beantragt den Erlass eines internationalen Haftbefehls.

    Hinweise können ggf. auch vertraulich behandelt werden. Mitteilungen nehmen alle Polizeidienststellen entgegen. Die Rufnummer der Fürther Polizei lautet: 0911/75905-250.

    Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 5.000 DM ausgesetzt. Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

    Fahndungsfotos und Informationen können auch im Internet unter www.polizei.bayern.de/ppmfr/aktuell/presse.htm abgerufen werden.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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