Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (948) Hilfsbereitschaft ausgenutzt - Diebe mit Griff in Geldbörsen

Altdorf / Roth (ots) - In den vergangenen Tagen (25.05.2012 und 29.05.2012) wurden in Altdorf und Roth erneut ältere, hilfsbereite Menschen Opfer von Trickdieben. Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang vor diesen meist überörtlich agierenden Tätern warnen.

Bereits am Freitagvormittag (25.05.2012) um kurz nach 10:00 Uhr sprachen zwei südländisch aussehende Frauen den 75-jährigen Geschädigten am Marktplatz in Altdorf an und gaben vor, für Kinder Spenden zu sammeln. Der Mann nahm einen Euro aus seiner Geldbörse, gab ihn den Frauen und wurde daraufhin von einer der beiden umarmt. Nur wenig später musste er feststellen, dass aus seiner Geldbörse Bargeld entwendet worden war. Auch eine sofort eingeleitete Fahndung führte bislang nicht zur Festnahme der Täterinnen.

In ähnlicher Weise erging es am Dienstagnachmittag (29.05.2012) gegen 17:00 Uhr einem 79-Jährigen in Roth. Ein Mann verwickelte das spätere Opfer in der Städtler Straße in ein Gespräch. Im Anschluss wollte er ein 2-Euro-Stück gewechselt haben. Als der Geschädigte in seinem Münzfach suchte, war ihm der etwa 25-jährige, ca. 170 cm große, kräftige und dunkel gekleidete Mann behilflich. Nur wenige Minuten nach dem Gespräch musste der hilfsbereite Senior feststellen, dass ein 100-Euro-Bargeldschein aus seinem Portemonnaie fehlte.

Immer wieder wird die Hilfsbereitschaft der älteren Herrschaften ausgenutzt. Die Methoden und Vorgehensweisen der Täter und Täterinnen sind vielfältig, die oben geschilderten Fälle nur beispielhaft. Um an das Bargeld der Opfer zu gelangen, verwickeln die Diebe sie in ein Gespräch und knüpfen engen Kontakt, um an die Barschaft zu gelangen. Nach einem Diebstahl ziehen sie weiter. In der Regel handelt es sich um Personen, die in Banden in unterschiedlichen Zusammensetzungen arbeiten und die Gutmütigkeit der meist älteren Herrschaften schamlos ausnutzen.

Die Polizei ist in solchen Fällen auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Wer hat zu den vorgebrachten Fällen verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder Personen beobachtet? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer (0911) 2112-3333 entgegen.

Simone Wiesenberg/nn

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