Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (9) Neuorganisation der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen

      Erlangen (ots) - In der Polizeidirektion Erlangen werden
die Verkehrspolizeidienststellen zum 01.09.2000 neu organisiert.
Einem entsprechenden Änderungsantrag des Polizeipräsidiums
Mittelfranken stimmte das Bayerische Staatsministerium des
Innern zu. Hintergrund der Organisationsänderung ist die
Ausweitung von Zuständigkeiten der bislang ausschließlich für
Verkehrsaufgaben zuständigen Fachdienststelle und eine
verbesserte Einbindung in den gesamtpolizeilichen Auftrag der
Kriminalitätsbekämpfung. Diese Modifizierungen haben sich bei
verschiedenen Modellprojekten, darunter auch in Biebelried und
Feucht bereits bewährt. Konkret bedeutet dies für die 80 Beamten
der VPI Erlangen, dass sie künftig auf rund 150
Autobahnkilometer der A 3 und der A 73 neben den bisher
ausschließlich wahrgenommenen Verkehrsaufgaben wie
Unfallaufnahme, Verkehrsüberwachung und -kontrollen auch für die
Kriminalitätsbekämpfung auf den Autobahnen, Parkplätzen und den
Rastanlagen Aurach und Steigerwald zuständig sind.

    Als Ausgleich für die hinzukommenden Aufgaben werden künftig die schweren Verkehrsunfälle im Stadtgebiet Erlangen, welche bislang von Beamten der ehemaligen Verkehrsunfallbereitschaft aufgenommen wurden, von den Streifen der zuständigen PI Erlangen-Stadt bearbeitet. Um Qualitätseinbußen bei der VU-Aufnahme auszuschließen, werden 8 Beamte der künftig nicht mehr existierenden Verkehrsunfallbereitschaft ihr Fachwissen bei der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt einbringen. Die bislang als selbstständige Organisationseinheit bestehende Autobahnpolizeistation Erlangen wird in die neu organisierte Verkehrspolizeiinspektion Erlangen integriert und bildet mit einer Stärke von 40 Beamten, die rund um die Uhr im Wechselschichtdienst tätig sind, das Kernstück der neuen Dienststelle. Für die 16 Beamten im Organisationsbereich «Zentrale Verkehrsaufgaben» wird sich durch die Neuorganisation kaum etwas ändern: sie werden auch in Zukunft mit technischem Gerät wie Radar, Laser und Lichtschranke den Verkehr überwachen und qualifizierte Schwerlastverkehr- bzw. Gefahrguttransportkontrollen durchführen. Auch sind wie bisher zwei Beamte ausschließlich mit der Bearbeitung von ungeklärten Verkehrsunfallfluchten zuständig.

    Um die neu hinzugekommene Aufgabe der Kriminalitätsbekämpfung optimal zu betreuen, besteht bei der VPI Erlangen künftig der Bereich Fahndung und Ermittlung. Von den 11 Beamten gehören 7 der Fahndungs- und Kontrollgruppe an. Diese Zivileinheit besteht seit 5 Jahren und kontrolliert schwerpunktmäßig den überregionalen und internationalen Verkehr auf den Rastanlagen und hat in der Vergangenheit bereits große Erfolge insbesondere bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität verzeichnet. Die Zusammenlegung der Autobahnpolizeistation Erlangen und der VPI Erlangen führt zu einer Straffung der Organisation und einem optimierten Kräfteansatz für den gesamtpolizeilichen Auftrag. Es entsteht eine leistungsstarke Verkehrsdienststelle, deren Zuständigkeit auf den Autobahnen A 3 und A 73 um das Aufgabenfeld der Kriminalitätsbekämpfung erweitert wird.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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