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POL-MFR: (2171) Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 3 - Beifahrerin verstorben

    Lkr. Erlangen-Höchstadt (ots) - Am frühen Morgen des 08.11.2009 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 3 in Höhe der Ausfahrt Höchstadt-Nord. Die Beifahrerin eines beteiligten Fahrzeuges verstarb heute Morgen an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.

    Am Sonntag (08.11.2009) kurz vor 06.00 Uhr ging über Notruf bei der Einsatzzentrale der Polizei in Nürnberg eine Mitteilung über einen schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ein. Nach den ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen, die zur Unfallaufnahme an den Einsatzort auf die Autobahn beordert wurde, stellt sich der Unfallhergang wie folgt dar: Ein 83-jähriger Mann befuhr zusammen mit seiner 79-jährigen Beifahrerin (beide wohnhaft in der Slowakei) mit einem Leihwagen vom Typ Smart die BAB 3 in Fahrtrichtung Regensburg. Auf Höhe des Verzögerungsstreifens der Autobahn-Ausfahrt Höchstadt-Nord fuhr ein 30-jähriger, in Hessen wohnhafter Mann mit seinem Pkw Peugeot 207 auf der linken Fahrspur mit hoher Geschwindigkeit. Aus bisher nicht eindeutig geklärter Ursache geriet der Fahrzeugführer dabei zu weit auf den rechten Fahrstreifen und erfasste den Pkw Smart.

    Durch den Aufprall wurde der Kleinwagen zunächst nach rechts von der Fahrbahn geschleudert, bevor es wieder in der Fahrbahnmitte auf dem Dach zum Liegen kam. Der Pkw des 30-Jährigen kam ebenfalls ins Schleudern und blieb quer zur Fahrbahn stehen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden mit einem geschätzten Sachschaden von ca. 35.000 Euro.

    Während der vermeintliche Unfallverursacher mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, das er bereits am Abend wieder verlassen konnte, wurden die beiden Insassen des Smart mit schwersten Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert.

    Während der Zustand des 83-Jährigen zurzeit trotz der schweren Verletzungen von den Ärzten als stabil bezeichnet wird, verstarb die 79-Jährige in den frühen Morgenstunden des 09.11.2009 an den Unfallfolgen.

    Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Regensburg für die Dauer von mehr als drei Stunden total gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Schlüsselfeld ausgeleitet. Neben zahlreichen Rettungskräften waren auch Bedienstete der Autobahnmeisterei sowie zahlreiche Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Höchstadt mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

    Michael Sporrer/n

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