Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (103) Medikamenteneinnahme führte zur Fahruntüchtigkeit - trotzdem nochmal gefahren

    Weißenburg (ots) - Ein 48-jähriger Weißenburger war durch die Einnahme mehrerer Medikamente fahruntüchtig. Am Vormittag verursachte er daher einen Unfall, am Abend wurde er erneut von der Polizei gestoppt.

    Gegen 11:45 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Weißenburg auf einen Pkw Audi aufmerksam, der mit frischen Unfallspuren verkehrsbehindernd am Fahrbahnrand abgestellt war.

    In der nahegelegenen Apotheke konnte der Fahrzeugführer, ein 48jähriger Mann aus Weißenburg, angetroffen werden. Dieser gab an, von seinem Wohnanwesen aus losgefahren zu sein. Dabei sei er auf Privatgrund gegen eine Garage und eine Hofmauer gefahren.

    Der Mann konnte sich kaum auf den Beinen halten und hatte Schwierigkeiten, sich zu artikulieren. Er gab an, im Laufe des Tages mehrere Medikamente, unter anderem Schlaftabletten, Schmerzmittel und Grippetabletten eingenommen zu haben.

    Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt, eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Er wurde durch die Polizeibeamten mehrfach belehrt, mit seinem Pkw nicht mehr fahren zu dürfen.

    Gegen 20:15 Uhr wurde er dann erneut mit seinem Fahrzeug fahrend angetroffen, und das, obwohl die Beamten den Mann ca. eine halbe Stunde vorher nochmals telefonisch an das bestehende Fahrverbot erinnert hatten. Er stand nach wie vor erkennbar unter dem Einfluss von Medikamenten. So wurde erneut eine Blutentnahme durchgeführt. Die Beamten stellten zudem die Fahrzeugschlüssel sicher.

    Der Weißenburger wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr in zwei Fällen zur Anzeige gebracht.

    Michael Sporrer

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