Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2121) Versuchter Raub war vorgetäuscht

    Gunzenhausen (ots) - Gestern Abend (18.11.2008) erstattete ein 13-jähriger Junge bei der Polizeiinspektion Gunzenhausen Anzeige wegen Raubes. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, war der Sachverhalt frei erfunden.

    Gegen 18.00 Uhr berichtete das Kind gegenüber den Beamten, dass er auf dem Nachhauseweg von einem Jugendlichen angehalten worden sei. Der Unbekannte hätte ihn aufgefordert, Geld herauszugeben. Als er dieser Aufforderung nicht nachkam, wäre er von dem Täter nach Geld abgetastet und mit einem Baseballschläger gegen die Hüfte geschlagen worden. Durch den Schlag sei er zu Boden gegangen und hätte sich deshalb am rechten Ellenbogen verletzt. Nach diesem Übergriff sei dann der unbekannte junge Mann geflüchtet. Gegenüber dem aufnehmenden Beamten gab das 13-jährige Kind eine sehr vage Beschreibung des Täters ab.

    Da sehr schnell Zweifel am Tathergang bestanden, wurde der Anzeigenerstatter noch am gleichen Abend erneut befragt. Hierbei räumte er ein, alles erfunden zu haben. Als Grund für das Vortäuschen der Straftat gab er an, eine Ausrede für sein verspätetes Nachhausekommen benötigt zu haben.

    Robert Schmitt/hu

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