Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (559) Lkw gegen Autotransporter - 250.000 Euro Sachschaden

    Feucht (ots) - In den frühen Morgenstunden des 01.04.2008, gegen 01.45 Uhr, übermannte einen 41-jährigen österreichischen Berufskraftfahrer die Müdigkeit. Er war mit seinem Lkw-Zug (36 t) mit Luftfracht in Richtung Frankfurt unterwegs.

    Aufgrund der Müdigkeit wollte er auf der A 9 (München-Berlin) einen Parkplatz bei Göggelsbuch ansteuern. Kurz vorher muss er jedoch eingenickt sein. Als er seine Augen öffnete, war er schon in der Verzögerungsspur zur Parkplatzeinfahrt, erkannte einen weiter vorne stehenden Autotransporter aus Niedersachsen noch, lenkte stark nach rechts, kam ins Bankett, konnte jedoch einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des österreichischen Lkw total zerstört. Wie durch ein Wunder wurde der Fahrer nur leicht verletzt. Im Autotransporter aus Niedersachsen schlief zu dieser Zeit der 30-jährige Fahrer in seiner Kabine. Er wurde zwar unsanft geweckt, blieb aber unverletzt. Auf dem Autotransporter hatte der 30-Jährige acht neuwertige Vorführwagen der gehobenen Mittelklasse geladen. Nach seinen Angaben waren diese Fahrzeuge für den Export nach Amerika bestimmt und sollten in Bremerhaven verschifft werden. Drei Limousinen wurden total zerstört, an zwei entstand hoher Sachschaden, an einem geringer. Nach dem ersten Anschein dürften zwei Fahrzeuge unbeschädigt sein.

    Da an der Unfallstelle Öl auslief, war die Freiwillige Feuerwehr Hilpoltstein behilflich. Die Autobahnmeisterei Greding musste den Parkplatz vorübergehend komplett sperren. Der Gesamtschaden wird seitens der Autobahnpolizei auf 250.000 Euro geschätzt. Der österreichische Kraftfahrer muss sich wegen Straßenverkehrsgefährdung verantworten. Die Staatsanwaltschaft legte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro fest.

    Peter Grimm/n


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