Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Hohes Verkehrsaufkommen, Hitze und Unachtsamkeit sind vermtl. Ursache für Verkehrsunfall mit 2 Verletzten und 4 beschädigten Fahrzeugen auf Autobahn bei Derneburg

leichter Auffahrunfall als Auslöser für schweren Verkehrsunfall mit verletzten

    Hildesheim (ots) - Am frühen Sonntag Abend ereignete sich gegen 18.25 Uhr auf der BAB 7, RF Kassel zwischen Derneburg und dem SZ-Dreieck ein Verkehrsunfall, bei dem 2 Personen leicht verletzt wurden.

    Zum Unfallzeitpunkt kam es im Bereich der BAB 7 zwischen Hildesheim und Seesen aufgrund einer Baustelle und starkem Rückreiseverkehr immer wieder zu Stop&Go mit bis zu 25 km Rückstau.

    Vermtl. infolge Unachtsamkeit bemerkte ein 67-jähriger Mann aus Seesen zu spät, dass der Verkehr vor ihm stoppte. Trotz Vollbremsung gelang es ihm nicht, sein Ford Puma rechtzeitig zum Stehen zu bringen und rutsche auf den vor ihm stehende Ford Escort - besetzt mit drei 20-jährigen Männern aus Schweden -. An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden, verletzt wurde niemand.

    Unmittelbar darauf - vermtl. ebenfalls aus Unachtsamkeit und zu geringen Sicherheitsabstand - fuhr ein 63-jähriger Mann aus Uslar in die Unfallstelle. Beim Versuch, dem vor ihm stehenden Fahrzeug auszuweichen, prallte er mit seinem Opel Meriva zunächst auf den vor ihm stehenden Pkw und anschließend mit hoher Geschwindigkeit unter den Auflieger eines auf dem rechten Fahstreifen stehenden Sattelzuges. Dabei wurde die gesamte Beifahrerseite aufgerissen und deformiert. Durch den Aufprall des Fahrzeuges wurden der Fahrzeugführer und der Unfallverursacher des " 1. Unfall " so schwer verletzt, dass beide Männer - nach notärztlicher Versorgung vor Ort - mit Rtw in die umliegenden Krankenhäuser verbracht werden mußten.

    Alle Pkw mußten mit einem Abschlepper geborgen werden. Der Sattelzug konnte - nachdem die Druckluftleitungen repariert - bis zur nächsten Ausfahrt gefahren werden. Sachschaden ca. 40.000 Euro

    Aufgrund der 2 stündigen Vollsperrung zwecks Versorgung der Verletzten, Bergung der Fahrzeuge und anschließenden Reinigung der Fahrbahn bildete sich wiederum ein Stau von bis zu 10km.

    Ein ganz großes Lob gilt den "Ersthelfen" an der Unfallstelle, die nicht nur die Verletzten vor Eintreffen der Polizei bereits aus den zerstörten Fahrzeugen geborgen hatten, sondern bis zum Eintreffen des Notarztes in vorbildlicher Weise die Erstversorgung ausführten.

    -- i.a. Laaser, PHK


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