Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Raserei auf Autobahn kommt teuer zu stehen

Hildesheim (ots) - Hildesheim / Gemarkung Baddeckenstedt (clk.) Damit hatte ein 32-jähriger Autofahrer aus Osterode am Harz nicht gerechnet. Von einer Zivilstreife der Hildesheimer Polizei wurde er auf der A 39 mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 170 Stundenkilometern gemessen. Zur Zeit ist hier aber wegen Bauarbeiten nur 80 KM / h zugelassen. Dienstag, 14.02.2006, 08.35 Uhr. Auf der Autobahn A 39 steht am Salzgitter Dreieck Fahrtrichtung Braunschweig ein Zivilstreifenwagen der Hildesheimer Polizei. Ihr Auftrag ist die Geschwindigkeitsüberwachung des Autobahnteilstückes. Kurz vor Wintereinbruch ist hier die Fahrbahndecke abgenommen worden. Mit der Erneuerung hat es wegen des Wintereinbruchs nicht mehr geklappt. Also wurde eine Baustelle eingerichtet, zumal die Fahrbahndecken unterschiedlich hoch sind. Zulässige Höchstgeschwindigkeit ist 80 Stundenkilometer. Den beiden Beamten fällt ein Pkw VW Golf aus Osterode / Harz auf. Dieser fährt mit hoher Geschwindigkeit in die Baustelle ein. Die Beamten müssen ihren eigenen Wagen zunächst auf 215 KM / h bringen, um an den Verfolgten heranzukommen. Diesem wird anschließend in sicherem Abstand auf einer Strecke von 2 Kilometern gefolgt. Das Geschwindkeitsmessgerät zeigt auf 180 Kilometer. Nach Abzug der Toleranz ein vorwerfbarer Wert von 170 Stundenkilometer. An der Anschlußstelle Lindhorst wird der Fahrer angehalten. Dieser gibt gegenüber den beiden erfahreren Polizisten an, täglich die Strecke zu fahren. Er wäre ein sehr sicherer Fahrer und müsse außerdem um 09.00 Uhr in Braunschweig zu einer Besprechung sein. Auf den Osteroder kommt nun ein dreimonatiges Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg sowie ein Bußgeldbescheid in Höhe von 375 Euro zu. Sollte die Verwaltungsbehörde auf Vorsatz erkennen, verdoppelt sich der Betrag der Geldbuße auf 750 Euro. Ein teurer Termin. ots Originaltext: Polizeiinspektion Hildesheim Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=57621 Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Hildesheim Schützenwiese 24 31137 Hildesheim Pressestelle Claus Kubik, Kriminaloberkommissar Telefon: 05121/939104 Fax: 05121/939204 E-Mail: pressestelle@pi-hi.polizei.niedersachsen.de http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdgoe/hildesheim/ Original-Content von: Polizeiinspektion Hildesheim, übermittelt durch news aktuell

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