Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Raubdelikt in Einfamilienhaus - drei Täter räumen in Anwesenheit eines älteren Ehepaares Tresor aus

Hildesheim (ots) - (agu) Am Silvesterabend (31.12.2013), gegen 20.20 Uhr, klingelte es an der Haustür eines Einfamilienhauses in der Ortelsburger Straße in Hildesheim, Ortsteil Marienburger Höhe. Die 84-jährige Bewohnerin, die zusammen mit ihrem pflegebedürftigen Ehemann das Haus bewohnt, begab sich daraufhin zur Haustür. Erst einige Minuten zuvor hatte ein ambulanter Pflegedienst das Haus verlassen, der für ihren bettlägerigen Ehemann regelmäßig Hausbesuche durchführt. Nachdem die ältere Frau die Haustür geöffnet hatte, stürmten unvermittelt drei Männer hinein in den Flur. Zwei von ihnen, beide vermummt, liefen dabei zielstrebig an der älteren Frau vorbei ins Wohnzimmer, das am Ende des Flures liegt. Die Gesichter der beiden Täter waren bis unterhalb der Augenpaare komplett mit getragenen Stofftüchern abgedeckt. Im Wohnzimmer fanden die beiden Männer einen Tresor vor, in dem zum Vorfallszeitpunkt der zugehörige Schlüssel steckte. Die dritte Person, lediglich mit über den Kopf gezogener Kapuze getarnt, verblieb derweil bei der 84-Jährigen im Flur. Ohne Anwendung körperlicher Gewalt hielt jener Täter das Opfer verbal davon ab, in irgendeiner Form einzugreifen. In der Zwischenzeit räumten die beiden anderen Komplizen den geöffneten Tresor aus und entwendeten daraus eine Münzsammlung ihres Ehemannes sowie Familienschmuck. Außerdem erbeuteten die Täter Bargeld, das ihnen vom 84-jährigen Opfer ausgehändigt worden war. Nach der Tat, die nur wenige Minuten andauerte, flüchteten alle drei Männer mit unbekanntem Ziel aus dem Einfamilienhaus. Das ältere Ehepaar blieb körperlich unversehrt, der bettlägerige Ehemann des Opfers befand sich zur Tatausführung im Schlafzimmer und wurde von den drei Tätern in den Ablauf nicht mit einbezogen. Die Unbekannten können durch das weibliche Opfer als

   - männlich,
   - ca. 40 Jahre alt,
   - 175-180cm groß,
   - schlanke Staturen, 

beschrieben werden. Jener Täter, der das Opfer im Flurbereich in Schach gehalten hatte, sprach hochdeutsch, ohne erkennbaren Akzent oder Mundart. Der Wert des Raubguts wird derzeit ermittelt, er könnte sich nach erster Schätzung im vierstelligen Bereich bewegen.

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