Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Mutter und 10-jähriger Junge entgehen nur knapp tragischen Verkehrsunfall
grosse Eisscholle löst sich vom Dach eines Lkw und prallt in Windschutzscheibe

deformierte A-Säule, die Schlimmeres verhinderte

    Hildesheim (ots) - Unbeschreibliches Glück hatte ein 10-jähriger Junge aus Braunschweig, der mit seiner Mutter auf der Fahrt von Braunschweig nach Hahausen (Seesen) unterwegs war.

    Die 44-jährige Frau aus Braunschweig befuhr mit ihrem Pkw, Skoda Fabia, die Autobahn in Richtung Göttingen. Der 10-jährige Sohn befand saß neben ihr auf dem Beifahrersitz. Kurz nachdem sie am Salzgitter Dreieck von der A 39 auf die A7 aufgefahren war, bemerkte sie vor sich einen blauen Sattelzug, der gerade vom Parkplatz Sillium wieder auf die BAB 7 auffahren wollte.

    Als sie sich mit ihrem Pkw neben dem Sattelzug befand, lösten sich plötzlich mehre große Eissschollen vom Dach des Aufliegers ( ca. 50 cm lang, 20cm breit und 10cm stark ) und prallten  gegen die Windschutzscheibe der Beifahrerseite.  Der Anprall war so heftig, dass die A-Säule der Beifahrerseite stark deformiert wurde, die Windschutzscheibe im Bereich der Beifahrerseite splitterte und einige Splitter sich im Fahrzeug verteilten.

    Trotz des Schreckens konnte die junge Frau das Fahrzeug noch sicher auf den Standstreifen lenken, von wo sie - nachdem sie sich um ihren Sohn gekümmert hatte - die Polizei informierte.

    Eine angeforderte Rtw-Besatzung kümmerte sich um den Jungen, der bei diesem Unfall mit einem leichten Schock davon kam. Es kann davon ausgegangen werden, dass - hätte die Eisscholle direkt die Windschutzscheibe getroffen - das Kind schwerverletzt, möglicherweise sogar tödlich verletzt worden wäre.

    Der Lkw-Fahrer setzte ohne anzuhalten seine Fahrt fort. Es ist fraglich, ob er überhaupt den Verkehrsunfall als solchen bemerkt hat.

    Die Fahrzeugführerin konnte auf Befragen lediglich angeben, dass es sich um einen dunkelblauen Auflieger mit Kennzeichen HH - ??? oder H - ??? gehandelt haben soll. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

    An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 5000,- Euro.

    In diesem Zusammenhang sucht die Autobahnpolizei Hildesheim Zeugen, die Angaben zum verursachenden Lkw und/oder zum Unfallhergang machen können. Sachdienlich Hinweise unter der Telefonnummer 05121/289900 oder jede andere Polizeidienststelle.

    --  Laaser, PHK --

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