Feuerwehr Essen

FW-E: Kellerbrand im Hochhaus, Gebäude musste vollständig geräumt werden Foto verfügbar

Der rußgeschwärzte Kellerflur, sehr schön ist die Rauchgrenze zu erkennen. Von der Decke hängen Teile der verschmorten Elektroinstallation herab

    Essen (ots) - Südviertel, Hölderlinstraße, 10. Januar 2007, 19.06 Uhr

    Wegen eines Kellerbrandes, den die Feuerwehr rasch lokalisiert und unter Kontrolle hatte, musste am Abend ein komplettes Hochhaus in der Hölderlinstraße mit insgesamt 81 Wohneinheiten geräumt werden. Ein 80-jähriger Mann kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus, drei weitere Personen wurden ärztlich untersucht, ein Transport war jedoch nicht erforderlich. Fünfzehn weitere Hausbewohner bedurften einer Betreuung durch Einsatzkräfte. Die übrigen Bewohner konnten sich vor dem Gebäude im Freien ungefährdet aufhalten. Der Brandrauch war aus dem Keller heraus in den Treppenraum und von dort in einzelne Flure gezogen. Da die Wohnungseingangstüren jedoch dicht schlossen, war nicht zu befürchten, dass Rauch in die Wohnungen gezogen sein könnte. Trotzdem wurde das Gebäude natürlich komplett kontrolliert und der Rauch mit einem leistungsfähigen Lüfter hinausgetrieben. Unglücklicherweise verfügt das Objekt jedoch über eine sogenannte "Kölsche Lüftung", also über passive Lüftungsschächte, mit denen alle Wohnungen mehr oder weniger direkt miteinander in Verbindung stehen. So musste schließlich jede Wohnung mit Messgeräten überprüft werden. Ein nicht zu unterschätzender logistischer Aufwand, der den Einsatz auf mehr als drei Stunden ausdehnte. Die Brandursache wir durch die Polizei ermittelt. (MF)


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