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FW-E: Feuerwehr Essen zieht positive WM-Bilanz, alle Einsatzkonzepte aufgegangen

FW-E: Feuerwehr Essen zieht positive WM-Bilanz, alle Einsatzkonzepte aufgegangen
Essener Rettungsdienstkräfte sammeln sich für den Einsatz in Köln

    Essen (ots) - Die Weltmeisterschaft ist vorbei und Deutschland ist "Weltmeister der Herzen". Genau diese Bild ergab sich auch für die Feuerwehr und die Hilfsorganisationen. Feuerwehr und Hilfsorganisationen können eine positive Bilanz aus der WM ziehen, denn alle Einsatzkonzepte sind aufgegangen und es gab keine grösseren Einsätze abzuarbeiten. Das Erfolgsrezept ist denkbar einfach: Berufs-, und Freiwillige Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei gehen in Essen die Sache gemeinsam an.

    Insgesamt waren vor und während der Weltmeisterschaft ca. 1000 Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Hilfsorganisationen eingebunden, um mögliche Grosseinsätze vorzubereiten und gegebenenfalls abzuarbeiten.

    Da Essen keine WM-Spielstadt war, unterstützen Feuerwehr und Hilfsorganisationen aus Essen die Nachbarstädte Gelsenkirchen, Dortmund und Köln mit Fahrzeugen und Einsatzkräften. An jedem Kölner Spieltag fuhr eine Rettungsdienst-Transporteinheit mit 23 Fahrzeuge und 52 Einsatzkräften nach Köln. Diese Einheit stand bei allen Spielen ca. 1 km vom Stadion entfernt in Bereitstellung, um im Einsatzfall schnell eingreifen zu können. Die Einsatzkräfte mussten 4 Stunden vor Spielbeginn in Köln sein und konnten 4 Stunden nach Spielende wieder nach Hause fahren. Allein hier betrug die Einsatzdauer ca. 13 Stunden pro Spieltag. Bei allen Spielen in Dortmund stand diese Einheit ebenfalls bereit. Für mögliche Einsätze in Gelsenkirchen stand während der WM ein Behandlungsplatz (Zeltstadt zur Versorgung von 50 Patienten, 135 Einsatzkräfte, darunter 11 Notärzte, 31 Fahrzeuge) bereit. Neben den Rettungsdiensteinheiten stand auch noch eine Einheit, bestehend aus 115 Einsatzkräften, für den Bereich Brandschutz /Technische Hilfeleistung bereit, die für die Unterstützung der Nachbarstädte vorgesehen war. Ergänzt wurde diese Einheit durch die Löschgruppe Umweltschutz, die im Bedarfsfall bis zu 50 Personen pro Stunde hätte dekontaminieren können.

    Eine besondere Aufgabe wurde der Feuerwehr Essen durch die Bezirksregierung Düsseldorf zugewiesen. Die Feuerwehr Essen fungierte als Meldekopf für den Regierungsbezirk Düsseldorf. "Für solch eine Aufgabe benötigt man eine grosse und leistungsfähige Feuerwehr" , so Ingrid Vasen, zuständige Feuerschutzdezernentin bei der Bezirksregierung Düsseldorf. Vom Meldekopf wurden alle Alarmierungen von Einheiten aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf durchgeführt und Einsätze dokumentiert. Ferner wurden täglich Lagemeldungen erstellt und die Behandlungskapazitäten der Krankenhäuser im Regierungsbezirk Düsseldorf abgefragt und dem Krisenstab des Landes NRW gemeldet.

    Ein besonderer Dank für die erbrachten Leistungen gilt den ehrenamtlichen Helfern und Notärzten, die durch Ihre hohe Motivation und Einsatzbereitschaft dazu beigetragen haben, das wir eine "sichere" WM hatten, so Feuerwehrchef Ulrich Bogdahn, der mit dem Verlauf der WM sehr zufrieden ist.

    Auch die drei Public Viewing Events (Kennedyplatz, Zeche Carl, Elf Freunde Stadion) verliefen friedlich. Insgesamt wurden 181 Hilfeleistungen des Sanitätsdienstes durchgeführt und 25 Personen mussten in ein Krankenhaus transportiert werden. Häufigste Ursache waren Kreislaufprobleme, die entstanden, weil die Leute bei dem warmen Wetter zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen hatten. Während der Weltmeisterschaft waren in Essen zusätzlich 5 Rettungswagen im Einsatz, um einem erhöhten Einsatzaufkommen  gerecht zu werden. Das sie trotz friedlich verlaufender Veranstaltung zum Einsatz kamen, lag nicht an der WM, sondern an der sehr warmen Witterung. (JWa)


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