Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 060131 - 115 Bockenheim: Mann schoss mit Revolver Loch in die Wohnzimmerwand

    Frankfurt (ots) - Polizeibeamte nahmen am frühen Montagabend in der Gräfstraße einen 52-jährigen Frankfurter fest, der  mit einem großkalibrigen Revolver (Kal. 357 Magnum) ein Loch in die Wand seines Wohnzimmers geschossen hatte. Ursache der Schussabgabe dürften persönliche Probleme des Mannes gewesen sein, die einige Zeit vorher im Rahmen einer heftigen Diskussion mit seiner Ehefrau zur Sprache gekommen waren.

    Ein Arzt aus Bockenheim hatte die Polizei verständigt, weil die Ehefrau des Schützen sich nach der Schussabgabe Rat suchend an ihn gewandt hatte.

    Wie sie dem Mediziner erklärte, hatte sie sich zum Zeitpunkt der Schussabgabe in der Küche ihrer Wohnung aufgehalten. Nach dem Knall sah sie im Wohnzimmer nach und stellte fest, dass ihr Mann, mit einer Flasche Bier in der Hand, auf der Couch saß. Im Zimmer habe es stark nach Schießpulver gerochen. Spuren von Putz befanden sich auf dem Wohnzimmerboden.

    Daraufhin verließ sie das Haus und begab sich in die Praxis des Arztes, der gegen 16.00 Uhr die Polizei einschaltete. Starke Kräfte wurden in den Bereich Gräfstraße entsandt. Der Verkehr musste aus Sicherheitsgründen vorübergehend umgeleitet werden.

    Polizeibeamte nahmen den alkoholisierten 52-Jährigen auf der Straße fest, nachdem er gegen 18.23 Uhr das Haus verlassen hatte. Er leistete keinen Widerstand.  Ein bei ihm durchgeführter Alko-Test ergab einen Wert von mehr als 2,6 Promille.

    Nach seiner Festnahme durchsuchten die Beamten die eheliche Wohnung. Sie fan-den unterm Bett im Schlafzimmer einen mit sechs Patronen geladenen Revolver Kal. 357 Magnum. Eine Patrone in der Trommel war abgefeuert.  Außerdem wurden drei weitere Schusswaffen sowie Munition, eine auf den 52-Jährigen ausgestellte Waf-fenbesitzkarte, ein Schießbuch sowie ein Sportschützen-Mitgliedsausweis aufgefun-den und sichergestellt.

    Der vorläufig Festgenommene, bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten,  wurde noch am selben Tage in ein Psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

    (Manfred Feist / 755-82117)


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