Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 050729 - 0731 Stadtgebiet Frankfurt: Trickbetrüger treiben weiterhin ihr Unwesen

    Frankfurt (ots) - Seit mehr als einem Monat (wir berichteten) melden sich telefonisch bei älteren Mitbürgern angebliche Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens Mainova und mahnen angeblich offene Telefonrechnungen an. Eine Stromabschaltung könne nur durch eine sofortige Barzahlung des säumigen Betrages vermieden werden. Sogleich wir der Besuch eines Mitarbeiters angekündigt, um das Geld zu kassieren. Bislang sind beim zuständigen Betrugskommissariat 27 Anzeigen eingegangen, wobei es in sechs Fällen zu Zahlungen zwischen 200 und 800 Euro kam. Zusätzlich gingen etliche telefonische Hinweise auf weitere Versuche ein, die allerdings nicht angezeigt wurden. Die jüngste vollendete Tat verübten die unbekannten Betrüger am Mittwochabend zum Nachteil eines in Niedererlenbach wohnenden 86 Jahre alten Frankfurter. Hier erbeutete ein ungepflegt erscheinender 35 bis 40 Jahre alter Mann rund 320 Euro.

    Die Tatorte verteilen sich auf das gesamte Stadtgebiet, wobei jeweils gebietsweise vorgegangen wurde. Bei den Anrufern handelte es sich durchweg um männliche Personen, die auf 40 bis 50 Jahre alt geschätzt wurden und sich als "Herr Schmidt" ausgaben. Als Geldabholer trat zunächst ein "höflicher und ordentlicher", etwa 30-jähriger Mann auf, den die meisten Geschädigten als Inder oder Pakistani bezeichneten. Später erschien eine junge Frau mit europäischen Aussehen.

    Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass unbedingt ein Ausweis der Mainova verlangt werden sollte. Darüber hinaus erfolgt bei wirklich säumigen Stromkunden keine sofortige Abschaltung, da zunächst immer mehrfache Mahnungen vorausgehen.(Karlheinz Wagner/ -82115).


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