Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressebericht PP Ffm. vom 3.4.2005

    Frankfurt (ots) - 050403 – 321 Praunheim: Brand auf Balkon

    Rund 20.000,-Euro Sachschaden verursachte am vergangenen Freitag ein Feuer auf dem Balkon einer im 4. Obergeschoss des Mehrfamilienhauses Heilmannstraße 47 befindlichen Wohnung.

    Es brannten auf dem Balkon lagernde Gartenmöbel. Die Flammen wurden durch die Feuerwehr gelöscht, ein Übergreifen des Brandes auf die dazugehörige Wohnung konnte verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die Wohnungsinhaber befinden sich zur Zeit in Urlaub.

    Die Brandursache ist zur Zeit noch unklar. Ein technischer Defekt an einer auf dem Balkon befindlichen Steckdose kann nicht ausgeschlossen werden.

(Manfred Feist/-82110)

050403 – 322 Frankfurter Berg: Jugendliche mit Schusswaffe bedroht

    Weil sie vorm Haus Fußball spielten, mit dem Ball auch mehrmals sein geparktes Auto trafen und zudem noch uneinsichtig, frech und provozierend gewesen seien, hat ein 33jähriger Anwohner des Berkersheimer Weges am vergangenen Freitag gegen 20.05 Uhr zwei Fünfzehnjährige mit einer Schusswaffe eingeschüchtert.

    Die Jugendlichen verständigten die Polizei.

    Die „Tatwaffe“, eine defekte DIANA-Luftpistole, wurde von dem 33jährigen freiwillig herausgegeben. Nach seinen Angaben habe er sich mit der Waffe nur auf dem Balkon gezeigt. Er bestritt, mit der Pistole auf die beiden Jugendlichen gezielt zu haben.

    Gegen den Autobesitzer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

(Manfred Feist/-82110)

050403 – 323 Nied: Pkw von Straßenbahn erfasst – drei Schwerverletzte – Strab-Führerin erlitt Schock

    Beim verbotswidrigen Wenden und Überqueren der Straßenbahngleise wurde am Samstag gegen 19.05 Uhr auf der Mainzer Landstraße in Höhe der Birminghamstraße ein Toyota Avensis von einem herannahenden Zug der Linie 11 erfasst und etwa 30 Meter weit über das Gleisbett geschoben.

    Die drei Autoinsassen, ein 27jähriger Frankfurter am Steuer, seine 22jährige Beifahrerin sowie ihr 4-jähriger Junge wurden im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie wurden nach ihrer Bergung aus dem Fahrzeugwrack von der Besatzung mehrer Rettungsfahrzeuge und des Hubschraubers „Christoph II“ erstversorgt und in verschiedene Kliniken eingeliefert. Die Verletzungen des Kindes sollen lebensbedrohlich sein.

    Die 36jährige Führerin des Straßenbahnzuges erlitt einen Schock und musste notfallseelsorgerisch betreut werden.

    Am Auto, Zeitwert etwa 6000,-Euro, entstand Totalschaden. Der Schaden am Straßenbahnzug wurde auf etwa 20.000,-Euro geschätzt.

(Manfred Feist/-82110)

050403 – 324 Höchst: Reklametafel angezündet

    Unbekannte Täter zündeten am Sonntagmorgen gegen 02.00 Uhr in der Peter-Bied-Straße eine Reklametafel an. Das Feuer verursachte auch Schäden an einem Balkon des Hauses Peter-Bied-Straße 63 sowie an einem in der Nähe abgestellten Auto. Es konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Der Gesamtsachschaden wurde auf rund 3.000,-Euro geschätzt.

    Sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

(Manfred Feist/-82110) 050403 – 325 Sachsenhausen: Tankstelle überfallen

    Bei einem Überfall auf eine Tankstelle am Oberforsthaus hat ein bislang unbekannter Täter am Sonntagmorgen gegen 02.00 Uhr mehrere hundert Euro Bargeld erbeutet. Der Täter bedrohte den alleine anwesenden Kassierer (30) mit einer Pistole, ließ sich Scheine und Münzen in eine Plastiktüte packen und flüchtete. Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg.

    Der männliche Täter wurde als etwa 30 bis 35 Jahre alt und etwa 1.,70 m groß beschrieben, sprach gebrochen Deutsch und hatte sich mit einer Sturmhaube maskiert. Bewaffnet war er mit einer schwarzen Pistole.

    Sachdienliche Hinweise bitte an das Kommissariat 12, Tel. 755-51208 oder 755-54210 (KDD). Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

(Manfred Feist/-82110)

050403 – 326 Ratskreisel: Bilanz der Zweiradkontrollen

    Frühlingsanfang und Sonnenschein - das ist der von vielen Bikern lange herbeigesehnte Beginn der Motorradsaison. Der Großteil von ihnen, das muss man ganz klar feststellen, hegt und pflegt die Maschinen. Hält sie in technisch einwandfreiem Zustand und bewegt sie ebenso vernünftig. Mit einem großen Maß an Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein.

    Doch einige „schwarze Schafe“ unter ihnen haben die lange Winterzeit dazu genutzt, ihre Maschinen ein wenig zu „verändern“: zum Beispiel mit „Brüllrohren“ anstelle von zugelassenen Auspuffanlagen oder durch „konspirative technische Veränderungen“, um gedrosselte Maschinen ein wenig schneller als erlaubt zu machen.

    Dabei wird nach den Erfahrungen der Polizei immer wieder übersehen, nicht selten sogar in Kauf genommen, dass neben dem möglichen Erlöschen des Versicherungsschutzes in vielen dieser Fälle entweder die Betriebserlaubnis ihrer Maschine erlischt (illegale oder veränderte Auspuffanlagen) oder der Fahrzeugführer das Fahrzeug führt, obwohl er für die (technisch veränderte) Maschine keine gültige Fahrerlaubnis mehr besitzt. Wer beispielsweise mit Fahrerlaubnis-Klasse A1 nur ein auf 80 km/h gedrosseltes Leichtkraftrad fahren darf und es dann ohne Drosselung führt, benötigt die Fahrerlaubnis-Klasse A. Verfügt er nicht über diese Klasse, fährt er ohne gültige Fahrerlaubnis und handelt sich großen Ärger ein. Ähnlich verhält es sich mit „frisierten“ Mopeds oder Rollern.

    Der Verkehrsüberwachungsdienst der Frankfurter Polizei führte daher am vergangenen Freitag und Samstag, jeweils zwischen 12.00 Uhr und 21.00 Uhr, im Bereich des Ratskreisels an der Hanauer Landstraße Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt auf motorisierte Zweiräder durch.

    Näher unter die Lupe genommen wurden dabei 63 Motorräder, Leichtkrafträder, Roller und Mofas mit dem Ergebnis, dass 39 von ihnen beanstandet wurden. In 8 dieser Fälle waren die festgestellten Mängel sogar derart gravierend, dass die Beamten die Maschinen sicherstellten und damit vorübergehend völlig aus dem Verkehr zogen. Zehn Zweiradfahrern musste die Weiterfahrt vorübergehend untersagt werden. Erst nachdem sie den Original-Zustand ihrer Maschine wieder hergestellt hatten, durften sie wieder losrollen. Einige nach Zahlung eines Verwarnungsgeldes, manche in Erwartung einer Ordnungswidrigkeitsanzeige.

    Der Protest der „Ertappten“ hielt sich übrigens in Grenzen, denn bei intensiver Fachsimpelei mit den versierten Polizisten war den meisten dann schon klar, dass sie sich mit ihren Fahrzeugen mehr oder weniger im Bereich der Illegalität bewegten. „Eigentlich“, so die Beamten, „eher mehr und genaugenommen immer g a n z im Bereich der Illegalität!“.

    Da war es für manchen betroffenen Motorradfahrer nur ein schwacher Trost, dass die Verkehrspolizisten auch den einen oder anderen Autofahrer herauszogen, der sich mit illegal röhrendem Auspuff (von „Schalldämpfern“ im eigentlichen Sinne zu sprechen verbot sich jeweils auf Grund der Geräuschkulisse) an der Kontrollstelle vorbeizumogeln versuchte. Nicht weniger als 12 Autos mussten an den beiden Tagen sichergestellt werden, mehr sogar als bei den Zweiradfahrern. Aber Schadenfreude kam bei den Bikern nicht auf – eher eine Art von Mitgefühl...

(Manfred Feist/-82110)

Bereitschaft am Wochenende: Manfred Feist


ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Frankfurt

Pressestelle
Telefon: 069 / 755 82 110
Fax: 069 / 755 82 109

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Das könnte Sie auch interessieren: