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Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Polizeipressebericht vom 29. Juli 2003

Frankfurt (ots)

030729 0780 Innenstadt: Renitenter Biker
Heftigen Widerstand leistete am Dienstagmorgen ein Motorradfahrer,
nachdem er um 03.10 Uhr vor dem Haus Friedberger Anlage 1 – 3 in eine
Verkehrskontrolle geraten war.
Bei der Überprüfung seiner 900er KAWASAKI stellten die Beamten
fest, dass die Maschine nicht versichert und deshalb zur
Zwangsentstempelung ausgeschrieben war. Außerdem besaß der 39jährige
Portugiese keine Fahrerlaubnis für das schnelle Motorrad. Als ob das
alles nicht genug wäre, roch seine Atemluft auch noch deutlich nach
Alkohol. Der Verdacht der Trunkenheit im Straßenverkehr wurde
letztlich durch die Displayanzeige „1,91“ des eingesetzten
Alkoholtestgerätes untermauert.
„Die daraufhin durchgeführte Blutentnahme musste mit Zwang
durchgesetzt werden“ heißt es im Einsatzbericht der Beamten, „da sich
der Beschuldigte der Durchführung heftig widersetzte. Seine Gegenwehr
konnte jedoch mittels einfacher körperlicher Gewalt durch drei Beamte
gebrochen werden.“
(Manfred Feist/-82117)
030729 – 0781 Seckbach: Zwölftes Drogenopfer
Ein 34jähriger gebürtiger Iraner ist das 12. Frankfurter
Drogenopfer dieses Jahres.
Der junge Mann, seit Jahren hochgradig heroinabhängig, suchte am
18. Juli 2003 aus eigenem Antrieb ein Krankenhaus in
Frankfurt-Seckbach auf, wo er seine durch jahrelangen Drogenkonsum
verursachten Erkrankungen behandeln ließ. Am 24. Juli 2003 erlitt der
Patient einen Herzstillstand, konnte jedoch reanimiert werden. In
diesem Zusammenhang wurde bei ihm eine leere Spritze gefunden, was
den Schluss zulässt, dass er weiterhin Drogen illegal konsumierte.
Zwei Tage später verstarb der 34jährige, der seit 1991 als
Drogenkonsument registriert war, im Krankenhaus. Auf Grund der
Gesamtumstände muss davon ausgegangen werden, dass der Mann an den
Folgen langjährigen Drogenmissbrauches verstarb. Die endgültige
Todesursache wird nur durch eine Obduktion zu klären sein.
Gemäss den Richtlinien wird der Verstorbene als Drogenopfer
geführt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren 18 Rauschgifttote
erfasst.
(Manfred Feist/-82117)
030729 – 0782 Westend: Wohnungsbrand
Gestern Morgen, gegen 09.00 Uhr, bemerkte ein Nachbar aus dem Haus
Wolfsgangstraße 91 einen Brand in einer Nachbarwohnung und alarmierte
daraufhin die Feuerwehr. Die kurz darauf eintreffende Wehr mußte
zunächst die Wohnungstüre aufbrechen um den Brand dann löschen zu
können. Der 31-jährige Mieter war zu dieser Zeit abwesend.
Brandverursachend war vermutlich ein defekter Kühlschrank; verletzt
wurde niemand. Der Entstandene Schaden wird mit ca. 10.000.- Euro
beziffert. (Manfred Vonhausen/-82113)
030729 – 0783 Griesheim: Brand eines Baucontainers
Etwa 5.000.- Euro Schaden entstand gestern Nachmittag gegen 17.05 Uhr
beim Brand eines Baucontainers auf dem Gelände einer Baufirma in der
Eichenstraße 11. Eine aufmerksame Passantin machte den dortigen
Platzwart darauf aufmerksam, daß aus einem Baucontainer dunkle
Rauchwolken hervorquollen. Dieser versuchte sofort, mit einem
Feuerlöscher die Flammen zu löschen – allerdings erfolglos; erst die
herbeigerufene Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Der Container
brannte allerdings  vollständig aus (Inhalt:Baumaterialien, Geräte
etc.). Die Brandursache ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an.
(Manfred Vonhausen/-82113)
030729 – 0784 Bornheim: Randalierer festgenommen
Gestern Abend, gegen 20.57 Uhr, teilte ein Zeuge dem 5. Polizeirevier
mit, daß an einem Kiosk in der Freiligrathstraße 40 eine Person
randalieren würde. Einer sofort nach dort entsandten Funkstreife trat
der „Randalierer“ nach deren Ansprache mit den Worten „...paßt mal
auf, was jetzt passiert – und jetzt passiert was!“ entgegen. Im
gleichen Augenblick griff er mit der rechten Hand an seinen Hosenbund
und versuchte, eine silberfarbene Schußwaffe zu ergreifen. Die beiden
Beamten reagierten jedoch schnell, ergriffen den Mann (einen
44-jährigen Frankfurter) sofort und unterbanden – trotz erheblichem
Widerstand - jede weitere Aktion. Wie sich später herausstellte,
handelte es sich bei der Schußwaffe um eine Schreckschußwaffe
(Revolver) der Marke Röhm. Der Mann wurde nach Abschluß der
polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
(Manfred Vonhausen/-82113)
Bereitschaftsdienst: Franz Winkler, Tel. 06182-60915 oder
0172-6709290.
ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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Pressestelle Polizei Frankfurt

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Telefon:069 / 755 82 110
Fax: 069 / 755 82 109

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