Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 030110 Pressemitteilung Polizeipräsidium Frankfurt am Main; Pressestelle

    Frankfurt (ots) - Pressemitteilung vom 10. Januar 2003

    030110 - 40 Frankfurt-Griesheim: Mutiger 60-jähriger verprügelt.

    Für seinen Mut, zwei randalierende junge Männer auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, wurde gestern, gegen 08.15 Uhr, ein 60-jähriger aus Rödermark verprügelt. Der Mann saß in der S-Bahn (S 2 vom Hauptbahnhof in Richtung Griesheim) als zwei junge Männer begannen, gegen die im Abteil angebrachten Abfallbehälter zu treten. Seine Aufforderung an die jungen Männer, dies doch zu unterlassen, konterten sie mit der Drohung, ihm "auf die Fresse zu hauen." Als er dann am Bahnhof Griesheim ausstieg, folgten ihm die beiden und fingen noch auf dem Bahnsteig an, auf ihn einzuschlagen und ihn zu treten. Erst als mehrere Zeugen eingriffen, ließen die Täter von ihrem Opfer ab und entfernten sich in Richtung Waldschulstraße. Der Geschädigte erlitt durch die Attacken erhebliche Verletzungen und mußte sich in stationäre Behandlung in ein Krankenhaus begeben. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

    Die Täter werden wie folgt beschrieben:

    1. Täter: Etwa 16-18 Jahre alt, kurze dunkle Haare, vermutlich Türke, bekleidet mit Jeans und dunkler Lederjacke. 2. Täter: Ebenfalls 16-18 Jahre alt, schulterlange Haare, vermutlich Türke, mit heller Jacke bekleidet, führte eine helle Plastiktüte mit sich.

Sachdienliche Hinweise bitte an das 16. Polizeirevier (069/755-11661) oder jede andere Polizeidienststelle.(Manfred Vonhausen/-82113)

    030110 - 41 Frankfurt-Sindlingen: Familienstreit mit Folgen.

Gestern Abend, gegen 20.50 Uhr, kam es in einer Wohnung in der Hermann-Brill-Straße zu einem Familienstreit in dessen Verlauf  ein 37-jähriger seiner 32-jährigen Lebensgefährtin Gesichtsverletzungen und Kratzer an den Armen zufügte. Die zur Hilfe herbeigerufenen Polizeibeamten wurden ebenfalls von dem äußerst aggressiv auftretenden alkoholisierten 37-jährigen verletzt. Er widersetzte sich seiner Festnahme durch heftige Gegenwehr die erst durch den Einsatz von Pfefferspray beendet werden konnte. Der Mann wurde schließlich zur Ausnüchterung in eine Zelle gesetzt. (Manfred Vonhausen/-82113)  

    030110 - 42 Frankfurt-Bornheim: Rauschgifthändler festgenommen.

Am gestrigen Donnerstag, gegen 20.30 Uhr, gelang es Beamten des Sonderkommandos Nord, in der B-Ebene der U-Bahnhaltestelle Höhenstraße, zwei Rauschgifthändler festzunehmen. Die Beamten hatten die beiden jungen Männer zuvor bei einem Rauschgiftgeschäft beobachtet. Es handelt sich um einen 21-jährigen Offenbacher und einen wohnsitzlosen 17-jährigen Erfurter. Bei ihnen konnten insgesamt 99 Ecstasytabletten (ca. 30,8 g), etwa 225 g PEP (pulverisiertes Aufputschmittel) und ein Nokia-Handy sichergestellt werden. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung des Offenbachers wurden nochmals 200 Verpackungseinheiten für PEP aufgefunden und sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern zur Zeit noch an. (Manfred Vonhausen/-82113)

    030110 - 43 Frankfurt-Bockenheim: Brand beim Frühstücksbuffet.

    Auf rund 40.000 Euro wird der Schaden in einem großen Frankfurter Hotel an der Theodor-Heuss-Allee geschätzt, der am Donnerstag, dem 09.01., gegen 07.00 Uhr entstand. Ein Auszubildender beschäftigte sich mit der Vorbereitung für das Frühstücksbuffet. Dazu gehört auch, Brennpaste für die Warmhalteplatten aufzufüllen und anzuzünden. In diesem Fall war es nur fatal, dass eine Warmhalteplatte zu nahe neben einem Strauß Trockenblumen stand. Durch die Hitzeentwicklung fingen diese Feuer und lösten dadurch die im Raum befindliche Sprinkleranlage korrekt aus. Die alarmierte Feuerwehr musste daher bei ihrem Eintreffen zwar kein Feuer mehr löschen, dafür aber die Anlage abstellen und das Löschwasser beseitigen. (Jürgen Linker/ 82111).

    030110 - 44 Frankfurt-Nieder-Eschbach: Küchenbrand.

    Im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Nieder-Eschbach, Konrad-Duden-Weg, war am gestrigen Donnerstag, gegen 14.30 Uhr eine 39-jährige Frau mit der Zubereitung von Essen beschäftigt. Auf dem Elektroherd in der Küche vergaß sie allerdings einen Topf mit Essensresten, die Feuer fingen. Der von der Mieterin verständigte Hausmeister konnte mit Hilfe eines Feuerlöschers die Flammen ersticken, jedoch wurde die Küchenzeile zerstört. Verletzt wurde niemand. Auf rund 5.000 Euro wird der entstandene Schaden geschätzt. (Jürgen Linker/ 82111).

    030110 - 45 Verkehrskontrollen: Überwachungsmaßnahmen des fließenden Verkehrs.

    Im Dezember 2002 wurden in der Frankfurter Innenstadt und auf den Autobahnen rund um die Stadt an unterschiedlichen Örtlichkeiten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in Form von Radarkontrollen, Handvideoüberwachungen, Nachfahren mit einem Zivilfahrzeug mit Geschwindigkeitsmessanlage und Standkontrollen durchgeführt. Insgesamt mussten 7.244 Verwarnungen, 1.690 Bußgelder mit 195 Fahrverboten veranlasst werden. Besonders gravierend waren Geschwindigkeitsverstöße auf der Mainzer Landstraße mit 100 km/h im Bereich Griesheim, ein weiterer auf der Hanauer Landstraße in Richtung Ratswegkreisel mit 125 km/h bei jeweils erlaubten 50 Stundenkilometern. Hier stehen 425 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot an. Außerdem werden im Verkehrszentralregister vier Punkte vermerkt. Bei einer Standkontrolle mussten die Spezialisten des Verkehrsüberwachungsdienstes einen Klein-Lkw aus dem fließenden Verkehr herauswinken, bei dem das zulässige Gesamtgewicht um 99 Prozent überschritten war. Der Betroffene muss auch hier mit einem Bußgeld von 125 Euro und drei Punkten rechnen. (Jürgen Linker/ -82111).

    030110 - 46 Frankfurt-Innenstadt: Verkehrsunfall mit Lkw.

Am Donnerstag, den 09. Januar 2003, gegen 17.00 Uhr befuhr ein 35jähriger aus Obertshausen mit seinem Lkw der Marke Mercedes-Benz die Berliner Straße in Richtung Theaterplatz. In der Tunneleinfahrt blieb der Lkw wegen eines nicht eingefahrenen Hydraulikhakens an einer Querstrebe hängen und wurde dabei förmlich "geknickt". Der 35jährige Fahrer schlug mit seinem Kopf auf das Lenkrad und mußte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Den Lkw mußte die Feuerwehr mit einer Winde aus der Tunneleinfahrt herausziehen. Der Sachschaden an dem Lkw beziffert sich auf etwa 50.000,-- €. Auch die besagte Querstrebe wurde beschädigt, hier steht die Schadensumme noch nicht fest.(Manfred Füllhardt/-82116)

    030110 - 47 Frankfurt-Flughafen: Weiterer Verkehrsunfall.

    Ein 33jähriger aus Wiesbaden befuhr am Donnerstag, den 09. Januar 2003, gegen 19.30 Uhr mit seinem Pkw der Marke Audi die Straße vor der Ankunftsebene des Terminal 1 in Richtung des Terminal 2.

Als er in Höhe des Internationalen Postzentrums nach rechts abbog, erfaßte er eine 25jährige aus Wiesbaden, die den dortigen Fußgängerüberweg überqueren wollte. Die Frau wurde auf die Motorhaube geschleudert und schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Anschließend mußte sie in ein Krankenhaus verbracht werden, wo sie stationär aufgenommen wurde. An dem Pkw entstand Sachschaden in Höhe von rund 600,-- €.(Manfred Füllhardt/-82116)

    030110 - 48 Frankfurt-Flughafen: Verkehrsunfall vor Terminal 1.

Am Montag, den 06. Januar 2003, gegen 20.35 Uhr befuhr ein 52jähriger Frankfurter mit seinem Mercedes-Benz  die Straße vor dem Terminal 1, Abflugebene. Bei dem Versuch, sein Fahrzeug zu parken, fuhr er auf einen bereits dort parkenden Opel auf, den er durch die Wucht des Aufpralles gegen einen vor diesem Wagen stehenden Mercedes schob. Nachdem er den Rückwärtsgang eingelegt hatte, fuhr er noch gegen ein dort befindliches Wärterhäuschen, welches dabei erheblich beschädigt wurde. Die Gesamtschadenshöhe beziffert sich auf etwa 44.000,-- €. Personen wurden nicht verletzt. Bei dem 52jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.(Manfred Füllhardt/-82116)

    Rufbereitschaft hat Herr Füllhardt, Telefon 06142-63319.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

Digitale Pressemappe im Internet:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Frankfurt

Pressestelle
Telefon:069 / 755 82 110
Fax: 069 / 755 82 109

Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Das könnte Sie auch interessieren: