Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressebericht PP Frankfurt a.M. vom 16.01.2002

    Frankfurt (ots) -
020116 - 0063 A5: LKW-Fahrer schwer verletzt


  Bei einem Unfall auf der BAB A5 im Bereich des Bad Homburger Kreuzes
wurde am 16.01.02 gegen 00.45 Uhr der Fahrer eines LKW in seinem
Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.

  Der LKW-Fahrer, dessen Personalien derzeit noch nicht sicher fest
stehen, war zur genannten Zeit mit seinem Lastzug auf dem rechten
Fahrstreifen der A5 in Richtung Süden unterwegs.

  Kurz vor dem Autobahnkreuz Bad Homburg  hatte wenige Minuten zuvor
ein Sattelzug mit technischem Defekt auf der Standspur gehalten.
Nachdem dessen Fahrer (45) den Schaden behoben hatte, setzte er sich
mit seinem Gefährt wieder in Bewegung und zog, vermutlich ohne auf
den fließenden Verkehr zu achten, von der Standspur aus direkt auf
den  rechten Fahrstreifen. Der sich von hinten nähernde LKW konnte
nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Sattelzug auf. Kurz nach dem
Anprall brach der auffahrende LKW mit Hänger nach links aus und kam
an der Mittelleitplanke zum Stehen. Der LKW-Führer mußte von Kräften
der Bad Homburger Feuerwehr geborgen werden. Der Führer des
Sattelzuges blieb unverletzt.

An den unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 28.500,- EURO.
(Manfred Feist /-8013)


020116 - 0064 Sindlingen: Sieben Verletzte durch Wohnungsbrand


  Eine 59jährige Mieterin des Mehrfamilienhauses Hermann-Küster-Str.
20 wurde in der vergangenen Nacht gegen 02.50 Uhr durch einen lauten
Knall geweckt. Sie wollte der Ursache auf den Grund gehen und
entdeckte kurz darauf in ihrem Wohnzimmer einen Brand. Flammen
schlugen aus der Ecke, in der der Fernseher aufgestellt war. Das
Gerät hatte sie zwar ausgeschaltet, jedoch in der
Bereitschaftsfunktion (Stand-by) belassen.

  Nach vergeblichen Löschversuchen verständigte die Frau ihre Nachbarn
im Haus, die jedoch ihre Wohnungen infolge starker Rauchentwicklung
nicht mehr verlassen konnten. Alle Bewohner des Gebäudes wurden nach
Eintreffen der alarmierten Feuerwehr evakuiert. Sieben Personen
einschließlich der 59jährigen mußten mit Rauchvergiftungen in
verschiedene Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Wohnung der
Mieterin brannte total aus. Insgesamt entstand ein Sachschaden in
Höhe von ca. 170.000,-EURO.

  Nach Einschätzung  der Brandermittler der Kriminalpolizei dürfte ein
Defekt am Fernsehgerät brandauslösend gewesen sein.

In diesem Zusammenhang sei nochmals eindringlich auf den Rat von Feuerwehr und Polizei hingewiesen, abgeschaltete Fernsehgeräte nicht im sogenannten "Stand-By-Modus" zu belassen, sondern per Knopfdruck am Gerät tatsächlich auszuschalten.
(Manfred Feist /-8013)


  Bereitschaftsdienst: Manfred Feist, Telefon: 069/50058820 oder
0177-2146141 (ab 17.00 Uhr).


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