Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 010927 Pressemitteilung 1, PP Frankfurt

      Frankfurt (ots) - 010927 - 1100 Nachtrag zum Polizeibericht
vom 20.09.2001, Nr. 1076, Ostend: Raub in Apotheke

    Wie der Presse bereits bekannt, wurde die 69jährige Inhaberin einer Apotheke in der Wittelsbacherallee sowohl am Freitag, dem 14.09.2001, als auch am 18.09.2001 Opfer eines Raubüberfalls. Der gleiche Täter erschien dann am 24.09.2001, öffnete selbständig die Kasse und entnahm, wie in den Fällen zuvor, mehrere hundert DM.     Zwischenzeitlich waren durch die Polizei Maßnahmen eingeleitet worden, ihn bei einem erneuten Erscheinen festzunehmen. Stattdessen kam es am Dienstag, dem 25.09.2001, zu einem räuberischen Diebstahl in einer Apotheke in der Eckenheimer Landstraße. Auch hier erschien ein Unbekannter, öffnete selbständig die Kasse und entnahm Geld. Den 58jährigen Apotheker bedrohte der Mann mit einer Schere. Nach der Tat versuchte er zu flüchten.     Der Apotheker sowie ein Passant verfolgten den Flüchtigen und es gelang ihnen, diesen festzunehmen. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 26jährigen Drogenabhängigen. Schere und Raubgut wurden bei ihm sichergestellt. In seiner Vernehmung gab der 26jährige auch die Taten zum Nachteil der Apotheke in der Wittelsbacherallee zu. Den Tip zu dem ersten Überfall will er von einem ihm nur mit Vornamen bekannten anderen Drogenabhängigen erhalten haben. Die Ermittlungen dauern an. (Manfred Füllhardt /-8015)

    010927 - 1101 Bahnhofsgebiet: Ergänzung zum Polizeibericht vom 11.09.2001, Nr. 1041 «Verdacht des versuchten Totschlags mittels Schußwaffe»

    Wie berichtet, erschien in den frühen Morgenstunden des 11.09.2001 im Kontakthof eines Bordells im Frankfurter Bahnhofsgebiet ein 28jähriger Mann und erzählte einem Zeugen, es sei auf ihn geschossen worden. Nachdem der Zeuge die Wunde des Mannes im Bereich des linken Beines versorgt hatte, wurde der Verletzte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.     Obwohl er bis heute jegliche Kooperation vermissen ließ, gelang es der Polizei inzwischen, die Straftat aufzuklären. Als Motiv vermuten die Ermittler Beziehungsprobleme.     Gestern nahmen Polizeibeamte in Erfelden/Krs. Groß-Gerau einen 30jähriger Mann fest, der beschuldigt wird, in den frühen Morgenstunden des Tattages auf den 28jährigen geschossen zu haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnte auch die vermutliche Tatwaffe aufgefunden werden.     Tatort war jedoch nicht, wie von dem Opfer zunächst angegeben, die Ausfahrt Eschborn an der A 66, sondern die Gemarkung Erfelden. Soweit bekannt, hatte sich der 28jähriger dort auf Wunsch seiner 23jährigen Ex-Freundin zu einem «Versöhnungsgespräch» getroffen. Dabei ging es darum, Spannungen abzubauen, die ihre Ursache offenbar in der neuen Beziehung zu dem später festgenommenen 30jährigen hatten. Zu dieser Verabredung erschien aber nicht nur die Ex-Freundin sondern auch der neue Freund und ein 25jähriger Bekannter. Die beiden Männer versteckten sich zunächst. Erst als es zwischen dem 28jährigen und der Frau zu einem Streit gekommen war, der Mann im weiteren Verlauf plötzlich ein Messer zog und damit auf die Frau losging, sprangen die beiden Männer aus ihrem Versteck. Unmittelbar darauf soll der Festgenommene dann mehrmals auf den 28jährigen geschossen haben.     Während gegen den 30jährigen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen wurde, sind die Frau und der 25jährige nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen worden. (Karlheinz Wagner/ -8014)

Bereitschaftsdienst: Jürgen Linker, Telefon 06172-44189

  

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