Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 010327 Pressemitteilung, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 010327 - 0354 Westend: Alkoholisierter
Autofahrer durch Polizeibeamte nach Verfolgungsfahrt gestellt

    Er konnte es einfach nicht lassen: innerhalb von nur fünf Tagen ist ein 27jähriger Offenbacher gleich viermal Frankfurter Polizeibeamten aufgefallen, weil er entweder zu schnell unterwegs war oder alkoholisiert am Steuer seines Ford Escort saß. Doch dort hätte er eigentlich nichts zu suchen gehabt, denn die Fahrerlaubnis war ihm längst entzogen worden. Jetzt hatten die Beamten genug von seinen Eskapaden und stellten den Wagen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sicher.     Erstmals war der «Mehrfachtäter» am 22.03.2001 gegen 20.10 Uhr einer Funkwagenbesatzung des 4. Reviers aufgefallen, weil er auf der Mainzer Landstraße mit seinem Kleinwagen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und dabei mehrere «rote» Ampeln ignorierte. Die Beamten stoppten daraufhin den Raser und überprüften ihn. Eine Fahrerlaubnis konnte der 27jährige - wie bereits erwähnt - nicht vorweisen, da ihm diese bereits zuvor entzogen worden war. Daraufhin stellten sie die Autoschlüssel sicher. Dies hatte den Offenbacher jedoch nicht davon abgehalten, wenige Stunden später erneut auf die «Piste» zu gehen. Zuvor hatte er eine Vertrauensperson beauftragt, die Fahrzeugschlüssel beim 4. Revier abzuholen. Anschließend wurde er in Höchst erwischt, weil er betrunken Auto fuhr. Es folgte das gleiche Spielchen. Die Schlüssel wurden erneut einbehalten und drei Tage später - eine Vertrauensperson hatte die Schlüssel wieder abgeholt - fiel er am späten Nachmittag einer Zivilstreife des 4. Polizeireviers auf, weil er im Bereich des Güterplatzes erneut alkoholisiert hinter dem Steuer seines Escorts saß. Wiederum wurden die Schlüssel sichergestellt. Das vorläufige Ende für den 27jährigen Fahrkünstler kam dann gestern abend gegen 22.05 Uhr im Frankfurter Westend. An der Ecke Sophienstraße/Gräfstraße hatte ein Zivilfahrzeug des 4. Reviers den Offenbacher in seinem Escort sitzend von der Straße abgedrängt und so zum Stehen gebracht. Zuvor war er den Beamten am Güterplatz aufgefallen, als er in seinen dort abgestellten Wagen stieg. Die Schlüssel hatte er sich wieder auf die bekannte Art und Weise besorgen lassen. Als er die Beamten bemerkte, fuhr er davon. Zwei Streifenwagen mit eingeschaltetem Sondersignal folgten ihm. Auf seiner Flucht mißachtete er «rote» Ampeln und rumpelte mehrfach über Gehwege. Dabei beschädigte er seinen Escort an der Unterseite erheblich. Aufgrund dieser rücksichtslosen Fahrweise und um eine weitere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden, entschlossen sich die Streifenbeamten zu einer unkonventionellen Maßnahme, drängten den Offenbacher von der Straße und zogen ihn damit endgültig aus dem Verkehr. Der offenbar erneut alkoholisierte 27jährige wurde festgenommen und danach zum 4. Polizeirevier sistiert. Dort ergab die Messung mit einem Alko-Testgerät einen Wert von über 2,2 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde daraufhin der Pkw beschlagnahmt. Nach erfolgter Blutentnahme und der Durchführung polizeilicher Maßnahmen wurde der Offenbacher anschließend entlassen. (Karlheinz Wagner/-8014)


010327 - 0355      Innenstadt:  Raub in B-Ebene

    Ein 37jähriger Frankfurter sowie ein 48jähriger Frankfurter hatten am Montag, dem 26. März 2001, gegen 18.10 Uhr gerade die Toilettenanlage in der B-Ebene am Opernplatz aufgesucht, als sie dort von etwa fünf bis acht Südländern umringt wurden.     Die Geschädigten wurden an Schultern und Armen ergriffen und festgehalten. Dem 37jährigen schlug man ins Gesicht und bedrohte ihn mit einem Messer. Die beiden Männer wurden anschließend durchsucht und man nahm ihnen die in den Jackentaschen mitgeführten Sachen weg.     Die Täter flüchteten dann zu Fuß in den B-Ebenenbereich und konnten dort unerkannt entkommen.     Dem 37jährigen wurden die Geldbörse mit 250,-- DM Bargeld, seine Ausweispapiere, der Pkw-Schlüssel sowie ein Handy und eine Lesebrille entwendet. Dem 48jährigen entwendete man das Portemonnaie mit etwa 500,-- DM Bargeld.

    Die Täter sollen zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen sein. Einer trug eine weiße Jacke, ein anderer war mit einem Messer bewaffnet. (Manfred Füllhardt /-8015)


010327 - 0356      Hausen:  86jährige Rentnerin beraubt

    Eine 86jährige Frankfurterin befand sich am Montag, dem 26. März 2001, gegen 14.15 Uhr auf dem Weg zu einem Altentreff in der Hausener Obergasse.     Auf dem Verbindungsweg zwischen der Straße Alt-Hausen und der Mühlwiesenstraße kamen zwei Jugendliche von hinten und entrissen der Frau die Handtasche, die sie in der Hand getragen hatte.     Der 86jährigen Geschädigten war es nicht möglich, die Täter näher zu beschreiben. In der Handtasche befanden sich etwa 20,-- DM Bargeld, die Krankenkarte sowie der Personalausweis. (Manfred Füllhardt /-8015)


010327 - 0357      Altstadt:  Raub in Toto-/Lottogeschäft

    Am Montag, dem 26. März 2001, gegen 10.30 Uhr betrat ein bislang unbekannter Täter bewaffnet mit einer Pistole ein Lotto- und Totogeschäft in der Fahrgasse.     Er bedrohte die dort zunächst alleine anwesende 56jährige Inhaberin und verlangte die Herausgabe des Geldes. Daraufhin wurde ihm ein Betrag in Höhe von etwa 1.500,-- DM übergeben, den die Frau in eine vom Täter mitgebrachte Plastiktüte der Firma Tengelmann verstauen mußte.     Währenddessen betrat eine 67jährige Kundin den Laden, die ebenfalls von dem Räuber mit der Schußwaffe bedroht wurde. Bevor er schließlich den Laden verließ, entschuldigte er sich dafür, daß er das Geschäft bereits zum zweiten Mal überfallen hat.

    Der Täter wird beschrieben als etwa 20 bis 25 Jahre alt und ca. 170 bis 180 cm groß. Er trug eine helle Hose und ein blaues Kapuzenshirt.

    Bereits am 19.12.2000 gegen 17.30 Uhr war das Geschäft überfallen worden. Damals erbeutete der Täter rund 3.000,-- DM Bargeld (siehe hierzu Polizeibericht Nr. 1635 vom 20.12.2000). (Manfred Füllhardt /-8015)


010327 - 0358      Schwanheim:  Raub in Baucamp

    Am Montag, dem 26. März 2001, gegen 21.50 Uhr klopften drei oder vier bislang unbekannte Täter an die Tür eines im Baucamp an der Staustufe Griesheim, Schwanheimer Ufer, abgestellten Wohnwagens. Der 41jährige Nutzer des Wohnwagens, ein dort eingesetzter Bauarbeiter, öffnete die Tür und sah sich den Unbekannten gegenüber, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Sie bedrohten ihn mit einem silberfarbenen Revolver und behaupteten, nach Drogen zu suchen. Schließlich durchwühlten sie den Wohnwagen und nahmen einen Bargeldbetrag in Höhe von 10,-- DM an sich. Danach fesselten sie den 41jährigen mit mitgebrachten Handschellen. Sie begaben sich zu einem weiteren dort abgestellten Wohnwagen. Als ihnen nicht geöffnet wurde, kamen sie zu dem 41jährigen zurück und fragten nach dem Bewohner des Nachbarcontainers. Dieser erklärte den Tätern, daß der Nachbar zur Zeit nicht anwesend sei. Daraufhin nahmen sie ihm die Handschellen ab und flüchteten zu Fuß zu einem in unmittelbarer Nähe abgestellten weißen Pkw.

    Die Täter werden beschrieben als etwa 30 Jahre alt, allesamt dunkel gekleidet. Einer von ihnen hatte seine Haare hinten zu einem Zopf gebunden, bei einem weiteren soll es sich um einen Farbigen handeln. (Manfred Füllhardt /-8015)

    Bereitschaftsdienst: Manfred Feist, Telefon: 069/50058820 oder 0177-2146141 (ab 17.00 Uhr)

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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