Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 120419 - 540 Hausen: Blutspur durch Hausen führt zu größerem Polizeieinsatz

Frankfurt (ots) - Für reichlich Aufregung und einen größeren Polizeieinsatz sorgte gestern Nachmittag, kurz vor 18.00 Uhr, die Meldung einer Zeugin, die eine stark blutende Person offenbar flüchtend in der Gießfeldstraße bemerkt hatte.

Weil die Vermutung nahelag, dass es sich hier um eine schwerwiegende Straftat handeln könnte, rückten sogleich mehrere Streifenwagen aus. Als die Beamten vor Ort eintrafen, wurde ihnen der ursprünglich gemeldete Sachverhalt von weiteren Passanten mit der Ergänzung bestätigt, dass der Flüchtende barfuss unterwegs sein soll. Nunmehr folgten die Beamten der Blutspur und kamen schließlich zu einer Wohnung, bei der sie eine eingeschlagene und blutverschmierte Glastür aber keine Bewohner vorfanden. Beim weiteren Verfolgen der Spur trafen sie in einem anderen Haus eine Frau an, die sich als Schwester des Flüchtenden ausgab. Darüber hinaus erzählte sie, dass der Verletzte von ihrem Mann bereits in ein Krankenhaus verbracht worden sei.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen kristallisierte sich dann heraus, dass der Verletzte, ein 24 Jahre alter Frankfurter, zuvor Streit mit seinem Vater hatte, aus Wut die eingangs beschriebene Glastür mit der Faust einschlug und sich hierbei tiefe Schnittwunden an der Hand zuzog. Da die Schilderung mit den vorgefundenen Spuren und den Aussagen der Beteiligten in Einklang zu bringen war, konnte der Verdacht einer Straftat beiseite gelegt werden. Eigentlich wäre der Einsatz damit beendet gewesen, wenn nicht noch ein Haftbefehl gegen den 24-Jährigen vorgelegen hätte, der umgehend vollstreckt wurde. In die Diskussion um die familieninterne Schadensregulierung bezüglich der Glastür mischten sich die Beamten dann nicht mehr ein.

(Manfred Vonhausen, Tel. 069/755-82113)

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