Polizeipräsidium Frankfurt am Main

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Frankfurt (ots) - Ein Haschischhändler und wegen illegalen Aufenthaltes gesuchter 32-jähriger Kosovoalbaner konnte gestern durch Beamte des Rauschgiftskommissariats und des Konzeptes zur Regionalen Sicherheit in der Autogenenstraße festgenommen werden.

Dem vorausgegangen war eine Festnahme von zwei deutschen Haschischhändlern am 29.09.2011 in Nürnberg, bei der durch das dortige Kommissariat 10 Kilogramm Haschisch sichergestellt wurden. Die zwei Männer verrieten den Beamten ihren Lieferanten. Ein Mann mit Sitz in Frankfurt hatte die zwei Händler in den letzten zwei Jahren mit rund 149 Kilogramm Haschisch "versorgt".

Das hiesige Rauschgiftkommissariat nahm die Ermittlungen nach dem gesuchten Lieferanten auf. Die Beamten fanden heraus, dass der Mann eine Wohnung in der Autogenenstraße für seine Geschäfte bereithält.

Eine in der vergangenen Woche aufgegebene Haschischbestellung durch einen der zwei in Bayern festgenommenen Händler sollte den eigentlichen Zulieferer zu Tage treten lassen. Der 30-jährige aus Marokko stammende Mann war mit den georderten sieben Kilogramm Haschisch auf dem Weg zur Wohnung des Frankfurter Händlers. Hierbei konnte er auf überraschende Weise von der Polizei festgenommen werden.

Der in seiner Wohnung wartende "Frankfurter Lieferant" war auf die Festnahme aufmerksam geworden und wollte daraufhin ebenfalls flüchten. Nachdem er über den Balkon aus der Wohnung gestiegen war, erwies sich die weitere Flucht als ein untauglicher Versuch. Sein ungeeignetes Schuhwerk in Form von zwei Plüschschlappen ließ den Mann nicht all zu weit kommen.

Nach seiner Festnahme und der anschließenden Personalienfeststellung trat zu Tage, dass der 37-Jährige sich illegal in Deutschland aufhält und in zwei Fällen bereits nach ihm gefahndet wird.

(Isabell Neumann, Tel. 069 - 755 82115)

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