Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 001109 Pressemitteilungen 2, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 001109 - 1408 Hattersheim: Versuchter
Raub auf Tankstelle

    Gestern abend erschien gegen 22.00 Uhr ein maskierter Mann an der Eingangstür zum Verkaufsraum einer Tankstelle in der Mainstraße in Hattersheim-Okriftel. Ein 50jähriger Kunde, der sich im Verkaufsraum befand und den Maskierten ankommen sah, hielt daraufhin sofort von innen die Eingangstür zu und der 34jährige anwesende Tankstellenangestellte verriegelte sie anschließend. Als der Täter dann durch die Glasscheiben auch noch einen größeren Hund im Innenraum sah, flüchtete er in Richtung Beethovenstraße.

    Von den beiden Zeugen wird der Räuber als etwa 1,65 m groß beschrieben. Er war bekleidet mit einem weißen Trainingsanzug mit roten Streifen auf den Ärmeln. Sein Gesicht hatte er mit einer hellgrünen Strumpfmaske mit Sehschlitzen vermummt.

    Das in diesem Fall ermittelnde Raubkommissariat beim Polizeipräsidium in Frankfurt am Main bittet Anwohner und Passanten unter der Telefonnummer 069/755-5128 um entsprechende Hinweise auf den Gesuchten. (Jürgen Linker /-8012)

    001109 - 1409 Rebstock: Sportwagen mit der Wasserpumpenzange «gelenkt»

    Wetten..., daß man ein Auto auch ohne Lenkrad steuern kann! Antwort: man kann sehr wohl.     Dies bewies unlängst - wenn auch verbotenerweise - ein 38jähriger Mann aus einer Stadt in der Nähe von Koblenz. Denn in Ermangelung eines ordnungsgemäß an der Lenksäule angebrachten Lenkrades seines etwa 10 Jahre alten VW-Corados, hatte der Mann eine handelsübliche Wasserpumpenzange befestigt und war so schon einige Kilometer auf Frankfurts Straßen unterwegs gewesen, bis seine Fahrt auf einem Tankstellengelände an der A 648 ein jähes Ende fand.     Und vermutlich, wenn nicht ein anderer aufmerksamer Autofahrer in der Nähe gewesen wäre, hätte es der Koblenzer womöglich mit dieser außergewöhnlichen Lenkhilfe sogar geschafft, bis in seine Heimatstadt, etwa 100 km von Frankfurt entfernt, zu gelangen. Jedoch Pech für den Mann, daß er für die Fahrt dorthin zu wenig Sprit im Tank hatte. Und deshalb lenkte er seinen Wagen am vergangenen Dienstag gegen 18.10 Uhr auf das Tankstellengelände an der A 648 in Richtung stadtauswärts. Und dieser Umstand wurde ihm dann zum Verhängnis. Denn er rechnete offenbar nicht mit der Aufmerksamkeit dieses Verkehrsteilnehmers, der gerade ebenfalls dabei war, an einer benachbarten Zapfsäule seinen Wagen aufzutanken. Und dieser Autofahrer traute seinen Augen nicht, als er in den Corado hineinblickte und dort anstatt des Lenkrades eine Wasserpumpenzange sah. «Da geht ja wohl etwas nicht mit rechten Dingen zu», dachte sich der Mann und verständigte umgehend die Polizei.     Und die Erklärung für sein Tun, die der Sportwagenfahrer dann gegenüber einer eiligst zum «Tatort» entsandten Funkstreifenbesatzung abgab, versetzte die hartgesottenen Beamten allerdings ins Erstaunen: man habe ihm in Frankfurt aus seinem Auto das Lenkrad gestohlen. Aber da er dringend nach Koblenz mußte, hätte er sich die Zange ausgeliehen, diese am Stumpf der Lenksäule angeklemmt und wäre losgefahren, erklärte der 38jährige.     Doch an einer Weiterfahrt war nicht zu denken. Dies verhinderten nämlich die Beamten, indem sie sowohl das Auto als auch die dazugehörigen Fahrzeugschlüssel sicherstellten. Und ohne Folgen wird die halsbrecheriche Fahrt für den Koblenzer auch nicht bleiben. Denn gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 38 der StVZO (Lenkeinrichtung) eingleitet. Dort heißt es: «Die Lenkeinrichtung muß leichtes und sicheres Lenken des Fahrzeuges gewährleisten; sie ist, wenn nötig, mit einer Lenkhilfe zu versehen.»     Und das mit der Lenkhilfe muß der 38jährige wohl falsch verstanden haben.     Die Beamten prüfen ferner, ob sich der Mann außerdem noch einer Straßenverkehrsgefährdung schuldig gemacht hat. (Karlheinz Wagner/ -8014)

    001109 - 1410 Niederrad: Diebstahl von Handtaschen aus Kraftfahrzeugen

    Am Donnerstag, dem 02. November 2000, gegen 18.20 Uhr befuhr eine 43jährige Frau aus Frankfurt mit ihrem Pkw die Kennedyallee in stadtauswärtiger Richtung. Etwa 100 m vor der Kreuzung Kennedyallee/Niederräder Landstraße mußte sie verkehrsbedingt anhalten. Plötzlich öffnete ein unbekannter die Beifahrertür, entnahm die auf dem Beifahrersitz liegende Damenhandtasche und ergriff sofort die Flucht. Die Tür des Wagens ließ er dabei aufstehen. Der Täter verschwand im nahe gelegenen Wald.

    Von der geschädigten 43jährigen wird der Unbekannte beschrieben als 22 bis 23 Jahre alt und ca. 190 cm groß. Er hatte dunkelblonde Haare, kräftige, sportliche Figur, kein Bodybuildertyp. Bekleidet mit einem Karohemd und Bluejeans. Vermutlich Deutscher.

    In der gestohlenen Handtasche befanden sich neben verschiedenen Ausweispapieren noch der Fahrzeugschein sowie Bargeld in Höhe von 180,-- DM.

    Vier Tage später, am 06.11.2000, gegen 19.15 Uhr befuhr eine 62jährige Frau aus Hofheim-Diedenbergen mit ihrem VW Golf die Kennedyallee in stadtauswärtiger Richtung. Auch die 62jährigen mußte vor der Ampelanlage Kenndeyallee/Niederräder Landstraße anhalten. Plötzlich wurde die Beifahrertür aufgerissen und ein Unbekannter ergriff die Samsonite-Tasche, die auf dem Beifahrersitz abgestellt war. Auch in diesem Fall flüchtete der Unbekannte durch die Büsche in das Waldgebiet.     Neben persönlichen Gegenständen befand sich noch ein Handy der Firma Nokia in der entwendeten Tasche.

    Die Geschädigte beschreibt den Täter als etwa 20 Jahre alt und ca. 175 cm groß. Er war sehr schlank und hatte ein schmales Gesicht ohne Bart und ohne Brille. Er trug eine Baseballmütze mit Schild nach hinten sowie eine helle Hose und einen graublauen Blouson.

    Zeugen dieser Taten bzw. weitere eventuell geschädigte Personen werden gebeten, sich mit dem 10. Polizeirevier unter der Telefonnummer 069/755-1000 in Verbindung zu setzen. (Manfred Füllhardt /-8015)

    Bereitschaftsdienst: Manfred Feist, Telefon: 069/50058820 oder 0177-2146141 (ab 17.00 Uhr)

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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