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POL-F: 090913 - 1148 Flughafen: Außerplanmäßige Landung in Frankfurt - Passagier randalierte an Bord eines Flugzeuges

    Frankfurt (ots) - Weil sich ein 70jähriger Passagier offenbar nicht an die Anweisungen des Kabinenpersonals hielt und darüber hinaus gegenüber einem Fluggast auch noch handgreiflich wurde, entschloss sich gestern Nachmittag der Kapitän einer Linienmaschine auf dem Flug von Paris nach Moskau einen außerplanmäßigen Zwischenstopp in Frankfurt einzulegen und dort den Mann der Polizei zu übergeben.

    Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, war der aus Spanien stammende Mann bereits kurz nach dem Start in Paris der Crew des Jets dadurch aufgefallen, dass er sich an Bord eine Zigarette in den Mund steckte, allerdings ohne diese anzuzünden. Durch das Kabinenpersonal wurde er deswegen aufgefordert, sich gemäß den Anweisungen zu verhalten, was der 70-Jährige nur kurze Zeit befolgte. Im weiteren Verlauf lieferte sich der Mann verbale Auseinandersetzungen mit anderen Fluggästen. Daraufhin entschloss sich der Kapitän zu einer Zwischenlandung in Frankfurt. Doch diese Ankündigung beeindruckte den Spanier offenbar überhaupt nicht. Stattdessen kam es im weiteren Verlauf zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung mit einem anderen Passagier. Daraufhin musste der temperamentvolle Senior überwältigt und mit Plastikfesseln fixiert werden. Eine Strafanzeige erstattete der angegriffene Fluggast nicht. Nach der Landung in Frankfurt gegen 18.00 Uhr wurde der Spanier, der sich durch die Handfesseln eine blutende Wunde am Handgelenk zuzog,  Beamten des 19. Reviers übergeben.

    Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen und gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung konnte der Mann das Revier wieder verlassen. Später buchte er einen Flug nach Madrid, allerdings nicht mehr mit der gleichen Fluggesellschaft, da diese ihm verständlicherweise eine weitere Beförderung verweigerte. (Karlheinz Wagner/069/755-82115)

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