Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 000211 Pressemitteilungen, Teil 2, Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 000211 - 0191 Wiesbaden: Das
Polizeipräsidium Wiesbaden bittet um Mithilfe

    Nachstehend eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Wiesbaden sowie drei Fotos. Wir bitten um Veröffentlichung.

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Pressemitteilung vom 11. Februar 2000

Soko Niedermayer sucht Tatverdächtigen

    Am 30.01.2000 wurde in einem Waldgebiet bei Vogelberg, Landkreis Northeim,     die Leiche der seit Sommer 1999 vermissten 40jährigen Diplom-Biologin Isolde     NIEDERMAYER aus Wiesbaden aufgefunden. Einer Reiterin war eine aus dem     Waldboden hervorstehende Ecke einer Steppdecke aufgefallen. Bei näherem     Hinsehen erkannte sie dann auch den Teil eines skelettierten menschlichen     Schädels. Durch die hinzu gezogene Kriminalpolizei wurde aus dem Erdreich,     die in ca. 40 cm Tiefe vergrabene, in eine Steppdecke eingewickelte, teilskelettierte Frauenleiche geborgen.     Bei der Obduktion wurde festgestellt, dass der Tod durch massive stumpfe     Gewalteinwirkung gegen den Hals eingetreten ist und es sich hier eindeutig um ein Kapitalverbrechen handelt.

    Eine Freundin der Ermordeten hatte im Oktober 1999 Vermisstenanzeige bei der     Polizei in Offenbach erstattet, weil sie seit mehreren Wochen keinen Kontakt     zu ihrer Freundin mehr herstellen konnte. Die Vermisstenanzeige wurde dann     zuständigkeitshalber an die Kriminalpolizei in Wiesbaden weitergeleitet.

    Am 25.01.2000 wurde in Frankfurt/Main, Galluswarte, Lahnstraße/Gustavsburger     Straße der ordnungsgemäß verschlossene Pkw der Ermordeten, ein schwarzer BMW, 3er Serie, Kennzeichen: WI - WT 430, aufgefunden.

    Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass Frau     Niedermayer am Wochenende, 16. - 18.07.99, an dem Leichenfundort in der Gemarkung Vogelberg vergraben wurde.

    Auf Grund von Zeugenaussagen und Hinweisen aus der Bevölkerung steht fest,     dass Frau Niedermayer die letzten Tage vor ihrem Tod mit einem Klaus-Peter     LIPPERT, 43 Jahre alt, den sie aus ihrer Studienzeit in Würzburg kannte,     verbracht hat. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass das Opfer am     16.07.1999 in ihrer Wohnung in Wiesbaden-Naurod getötet wurde und der     Tatverdächtige LIPPERT die Tote in ihrem BMW in den Raum Northeim gefahren     hat. Die Steppdecke, in der die Leiche eingewickelt war, stammt aus der     Wohnung des Opfers. LIPPERT stammt aus dem Raum Karlsruhe und ist seit     Jahren ohne bekannten festen Wohnsitz im Bundesgebiet. Mit dem Fahrzeug ist     er vermutlich, nachdem er die Leiche vergraben hatte, nach Frankfurt gefahren und hat dort das Fahrzeug im Gallusviertel abgestellt.

Die Polizei in Wiesbaden fragt nun:

    Wer kann Angaben zum derzeitigen Aufenthalt des LIPPERT, der u.a. Bezug zum     Raum Braunschweig, Hannover, Karlsruhe, Heidelberg und Rhein-Main-Gebiet     hat, machen? Es wird derzeit nicht ausgeschlossen, dass sich LIPPERT in der Karibik aufgehalten hat bzw. sich heute aufhält.     Wer kann Angaben zu seinem Aufenthalt im Sommer 1999, insbesondere im Zeitraum vom 15. bis 18.07.1999 machen?

Bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden wurde die

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