Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 070828 - 1012 Goldstein: Schusswaffengebrauch gegen Tiere

Frankfurt (ots) - In den letzten Wochen traten wiederholt Wildschweine im Bereich Goldstein auf. Deren Erscheinen zog zuletzt vermehrt Schaulustige - vor allem Jugendliche - an, welche u.a. durch Rufe und Steinwürfe die Tiere reizten. Noch am vergangenen Samstag war es Beamten gelungen, eine Bache mit drei Jungtieren, die sich im Bereich des Spielplatzes "Am Waldgraben" aufhielten, zu vertreiben bzw. die Frischlinge einzufangen, um anschließend am Waldrand wieder freizulassen (eine Tageszeitung berichtete hierüber). Gestern in den Nachmittagsstunden hielt sich erneut eine Bache mit einem Frischling in der Siedlung unmittelbar neben dem Spielplatz auf. Erneut hatten sich zahlreiche Personen eingefunden, die dieses Mal die Wildschweine mit Tränengas besprühten. Dies führte dazu, dass die Muttersau zunehmend aggressiver reagierte und in der Folge eine unbeteiligte Frau sowie deren beide Kinder angriff. Den Personen gelang es noch rechtzeitig, sich auf einem Klettergerüst des Spielplatzes in Sicherheit zu bringen. Daraufhin zog sich das Tier in ein nahe gelegenes Gebüsch zurück, ohne jedoch den Bereich zu verlassen. Gegen 17.15 Uhr musste das aggressive Tier von einem Polizeibeamten, der auch Jäger ist, waidmännisch getötet werden. Das Jungtier wurde vom Jagdhund des Beamten erlegt. Zuvor wurde der Bereich weiträumig abgesperrt, so dass eine Gefährdung unbeteiligter Personen durch die Schussabgaben ausgeschlossen war. Bei den anwesenden Anwohnern stieß die Tötung des Tieres auf ein geteiltes Echo. (Karlheinz Wagner/ 069/75582115) ots Originaltext: Polizeipräsidium Frankfurt am Main Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4970 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Frankfurt am Main P r e s s e s t e l l e Telefon: 069 / 755-82110 (CvD) oder Verfasser (siehe Artikel) Fax: 069 / 755-82009 E-Mail: pressestelle.ppffm@polizei.hessen.de Homepage der Hessischen Polizei: http://www.polizei.hessen.de/       Original-Content von: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell

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