Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

LKA-SH: Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft Kiel und des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein LKA Kiel gelang Schlag gegen einen Drogendealerring in Kiel

    Kiel (ots) - Gemeinsame Ermittlungen unter Federführung des LKA Schleswig- Holstein in Zusammenwirken mit dem Mobilen Einsatzkommando SH und dem ZSK Kiel führten in der vergangenen Woche zu insgesamt 9 Festnahmen. Die Festgenommen gehören zu einer Tätergruppierung, die im Innenstadtbereich von Kiel in großem Stil mit Heroin gehandelt hat. In den Abendstunden des Dienstag, den 01.März 2005, sind zwei Tatverdächtige bei einem Übergabegeschäft von 300 Gramm Heroin in der Kieler Innenstadt vorläufig festgenommen worden. Dem 24 - jährigen Haupttäter mit türkischer Herkunft und seinem 28 - jährigen deutschstämmigen Mittäter werden der Handel mit Heroin im vielfachen Kilogrammbereich vorgeworfen. Beide wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Amtsgericht Kiel vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen. Bei Anschlussmaßnahmen in den Wohnungen der Tatverdächtigen wurden noch weitere 20 Gramm Heroin sowie 7.500.- € Bargeld gefunden und sichergestellt. Das Geld stammt nach bisherigem Ermittlungsstand aus Drogengeschäften.

    Basierend auf den Festnahmen vom 01. März 2005 führten Folgemaßnahmen in den frühen Abendstunden des Donnerstag, den 03.März 2005, zu sieben weiteren Festnahmen in Kiel. Während vier Tatverdächtige nach Vernehmungen wieder entlassen wurden, sind drei Türken im Alter von 25, 30 und 54 Jahren auf Antrag der StA Kiel ebenfalls in Untersuchungshaft genommen worden. Bei der Festnahme fanden die Fahnder weitere 145 Gramm Heroin. Die drei Tatverdächtigen stehen im Verdacht, in zurückliegender Zeit in der Kieler Innenstadt Heroin in nicht geringen Mengen an eine Vielzahl von Konsumenten weiterverkauft zu haben. Einer der Tatverdächtigen hat sich zudem illegal in Deutschland aufgehalten und verfügte über gefälschte Ausweispapiere. Bei den Festnahmen gab es keine Besonderheiten. Widerstand wurde von Seiten der Tatverdächtigen nicht geleistet. Die Ermittlungen der Fahnder des Landeskriminalamtes dauern noch an. Aus diesem Grunde können zum jetzigen Zeitpunkt keine ergänzenden Angaben gemacht werden.

ots-Originaltext: Landeskriminalamt Schleswig-Holstein

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