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POL-SE: BAB 23/Tornesch: Bulgarischer 40-Tonner rollt in Schieflage über die Autobahn und droht umzukippen

Bulgarischer 40-Tonner rollt in Schieflage über die Autobahn und droht umzukippen

BAB 23/Tornesch: (ots) - Gestern ist ein Sattelzug aus Bulgarien von Beamten des Fachdienstes Autobahn aus Elmshorn gestoppt worden, weil er in gefährlicher Schieflage über die Autobahn in Richtung Norden fuhr und umzukippen drohte.

Andere Verkehrsteilnehmer meldeten am Mittag den schiefen 40-Tonner, dessen Holzladung in Teilen sichtbar hinten aus der offenen Hecktür ragte. Die Polizisten waren schnell zur Stelle und stoppten das Fahrzeug auf dem Rastplatz Rantzau.

Der Sattelzug wurde offensichtlich völlig falsch beladen. Auf der rechten Seite war deutlich mehr Gewicht als auf der linken Seite. Das Ladungssgewicht von 25 Tonnen war in Ordnung, aber eben nicht die Verteilung der Last. Neben oder vielleicht wegen der ungleichen Beladung hatten sich bereits einige Umreifungsbänder gelöst und die Ladung war bereits in Teilen verrutscht.

Der Fahrer war mit der Ladung bereits aus dem Harz gekommen und wollte über eine weitere Station bis nach Flensburg fahren. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Fahrer von der Autobahn geleitet.

Der Absender und Verlader wollte den Lkw wieder so schnell als möglich weiterfahren sehen und organisierte in Elmshorn eine Abladestelle, die ihre Dienste hilfsbereit anbot. Es stellte sich aber heraus, dass das Abladen deutlich aufwändiger war, als zunächst abgesprochen. Ein Kran und zwei Gabelstapler waren nötig, um zwei Pakete abzuladen. Insgesamt dauerte die Abladung eines Teils der Ladung zirka zwei Stunden und wird daher auch Kosten verursachen. Zudem werden der Fahrer und die verladende Firma Bußgelder zahlen müssen und Punkte "kassieren". Der abgeladene Teil der Ware muss aufwändig bei einer weiteren Fahrt abgeholt werden.

Foto: Quelle Polizei (Hinweis für Medienvertreter: das Bild erscheint mit etwas zeitlicher Verzögerung und ist dann unter der Pressemappe der PD SE unter http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/19027 aufrufbar)

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