Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis

POL-EN: 5.Blitzmarathon : Feierabendverkehr trübt die bis dahin sehr gute Bilanz etwas ein

Ennepe-Ruhr-Kreis (ots) - Der fünfte Blitzmarathon ist beendet und die Polizei EN zieht Bilanz Zum ersten Mal deutschlandweit legte auch die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis von Donnerstag auf Freitag ihren Schwerpunkt auf Geschwindigkeitskontrollen. Acht Lasermessgeräte, ein Radarwagen, ein Seitensensormessgerät und ein Provida Motorrad waren 24 Stunden lang an 78 vorher angekündigten Messstellen im Einsatz. Konnten die Verantwortlichen in den ersten zehn Stunden bis 16.00 Uhr mit dem Messergebnissen durchaus zufrieden sein, so trübte der Feierabendverkehr die bis dahin gute Bilanz. Hatte man beim letzten Blitzmarathon Anfang Juni bis dahin bei 4156 Messungen noch 195 Geschwindigkeitsverstöße zu verzeichnen, zählte man dieses Mal bei 4198 Messungen"nur" 133 Überschreitungen. Bis der Feierabendverkehr kam. Rasant stiegen innerhalb von nur zwei Stunden bis 18.00 Uhr die Verstöße bei 6751 Messungen auf 283. Am Ende des Blitzmarathon hatte die Polizei EN 7354 Fahrzeuge gemessen und musste 323 Geschwindigkeitsübertretungen feststellen. Die Kreisordnungsbehörde verzeichnete zusätzlich 5423 Messungen mit 148 Verstößen. Somit liegt die Gesamtbilanz bei 12777 Messungen und 471 Geschwindigkeitsverstößen und ist im Vergleich zum letzten Blitzmarathon leicht rückläufig.

Mussten die Fahrzeugführer Anfang Juni noch in neun Fällen mit Fahrverboten rechnen, lag diesmal lediglich eine Messung im Bereich eines Fahrverbotes. Die beiden Höchstwerte hatten die Messtrupps in Wetter und in Hattingen zu vermelden. Bei erlaubten 70 km/h zeigen die Messgeräte auf der Schwelmer Straße 116 km/h an und in der Buchholzstraße fuhr der Fahrzeugführer 80 km/h obwohl lediglich 50 km/h erlaubt waren. Der in Wetter kontrollierte muss jetzt mit 200 EUR Bußgeld, 4 Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. "Leider hat sich der bis 18.00 Uhr erkennbare deutliche Rückgang der Beanstandungen am Ende nicht völlig bestätigt. Der Feierabendverkehr hat das bis dahin gute Ergebnis verhagelt," so der Leiter der Direktion Verkehr und gleichzeitig Einsatzleiter des hiesigen Blitzmarathon, Polizeioberrat Frank Kujau. "Dennoch bin ich zufrieden. Die Fahrzeugführer fahren inzwischen geringere Geschwindigkeiten. Damit bestätigt sich auch im Ennepe-Ruhr-Kreis der landesweite Trend. Dieser Erfolg ist auch auf die guten Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Kreisordnungsbehörde und der Verkehrswacht zurückzuführen, die auch dieses Mal die polizeilichen Maßnahmen dankenswerter Weise unterstützten."

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