Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein

FW-LFVSH: Feuerwehr gibt Tipps für Notsituationen bei Wintereinbruch

    Kiel (ots) - Kiel, 28.11.2005, Nr. 79

    "Bei den aktuellen Nachrichten zum Stromausfall im Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) sollten sich auch die Menschen in Schleswig-Holstein Frage stellen: Bin ich auf eine Notsituation vorbereitet?", sagt Landesbrandmeister Uwe Eisenschmidt, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein (LFVSH).

    "Unsere über 51 000 Feuerwehrleute und weitere Rettungsdienste stehen rund um die Uhr bereit, um den Bürgern die alltägliche Hilfeleistung zu gewähren. Auch der Bürger und Hausbesitzer kann sich auf eine eventuell eintretende Gefahrensituation vorbereiten und damit sich und den Hilfskräften die Arbeit erleichtern", sagt der Vorsitzende. "Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für umfangreiche Vorsorgemaßnahmen zu spät", warnt Eisenschmidt.

    Aus einem Bündel von Maßnahmen gibt der Landesfeuerwehrverband folgende Hinweise und bittet um Beachtung: - Schaufel und Schneeschieber bereithalten - Kontakt halten zu Nachbarn, Hilfsbedürftigen und älteren Mitbürgern - Mobile Stromerzeuger für Pflegeeinrichtungen, Versammlungsstätten oder landwirtschaftliche Viehbetriebe - Batteriebetriebenes Radiogerät, Taschenlampe und Ersatzbatterien vorhalten - Kerzen und Zündmittel, Erste-Hilfe-Material und persönliche Medikamente - Gelegenheit zum Kochen (Spirituskocher), falls Strom und Gas ausfallen - Wasser und Verpflegung für mehrere Tage in geeigneten Gefäßen lagern - Wasserleitungen außerhalb, wenn nötig auch innerhalb der Gebäude entleeren - Auftauen eingefrorener Wasserleitungen im Hause sollte niemals mit offener Flamme erfolgen  -  durch die stake Hitzeentwicklung kann es zu Bränden oder Schwelbränden in der Isolation, in Hohlräumen oder in benachbarten Räumen kommen - Zum Auftauen der Leitungen Tücher, die in heißes Wasser getaucht werden, verwenden

    Werner Stöwer Pressereferent, Telefon 0431 - 603 2109


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