Feuerwehr Düsseldorf

FW-D: Einsatzreicher Nachmittag bei der Feuerwehr -10 Unwettereinsätze

Düsseldorf (ots) - Mittwoch, 15. Juni, Düsseldorf-Stadtgebiet

Die Düsseldorfer Berufsfeuerwehr rückte am heutigen Tage immer wieder zu zahlreichen Einsätzen aus. Neben zehn Feuermeldungen, 19 Hilfeleistungseinsätze wurde 105 Mal der Rettungsdienst gerufen und die Hilfsorganisationen führten 125 Krankentransporte durch. Zehn Einsätze sind auf den kurzen, aber heftigen Starkregen in den Mittagsstunden zurückzuführen. Der Kö-Bogen musste stadteinwärts während eines Einsatzes gesperrt werden.

Um 14:56 Uhr alarmierte die Leitstelle zum ersten Wassereinsatz. In der Hildebrandtstraße drang Regenwasser in den Keller. Um 15:35 Uhr meldete das Ministerium für Bau und Verkehr, Jürgensplatz einen größeren Wassereinbruch im Untergeschoss. Auf rund 400 Quadratmetern verteilte sich Regenwasser. Mit zwei Pumpen und einem Wassersauger rückten acht Einsatzkräfte zu Hilfe. Drei Stunden dauerte der Einsatz, bei dem rund 80.000 Liter Wasser abgepumpt wurden.

Fast gleichzeitig führte der Wolkenbruch dazu, dass die Fahrbahn des Kö-Bogens, stadteinwärts 30 Zentimeter unter Wasser stand. Kräfte der Feuer- und Rettungswache Münsterstraße sperrten aus Sicherheitsgründen diesen zunächst und legten mehre Abläufe frei, sodass die großen Wassermengen ablaufen konnten.

Neben den zehn Wassereinsätzen rückten die Feuerwehrleute besonders ab den Mittagsstunden immer wieder zu Brandmeldungen aus. Bespielsweise meldeten Mitarbeiter der Stadtwerke um 16:26 Uhr eine Rauchentwicklung aus der ehemaligen Papierfabrik in der Fringsstraße. Einsätzkräfte der Feuerwachen Hütten- sowie Quirinstraße fanden in der Ruine im dritten Obergeschoss brennendes Mobiliar - sie löschten mit einem C-Rohr den Brand ab. Die Einsatzdauer betrug eine Stunde. Noch an der Einsatzstelle alarmierte die Leitstelle die Kräfte in die Franklinstraße. Eine Nachbarin hatte verdächtigten Rauch gesehen und zur Sicherheit die Feuerwehr gerufen. Die Kräfte der Wache Behrenstraße waren als erste vor Ort und konnten Entwarnung geben: In der Nachbarschaft wurde gegrillt.

Um 17:52 Uhr machte sich gleich drei Löschzüge auf den Weg in die Georg-Glock-Straße. Mehre Anrufer berichteten von einer starken Rauchsäule vom Dach eines Hochhauses. Der Feuerwehreinsatzleiter konnte nach erster Erkundung auch hier Entwarnung geben. Durch Wartungsarbeiten an der Heizung kam es zu vermehrtem Qualm, der aber völlig harmlos war. Gegen 19 Uhr schreckte ein Rauchmelder die Mitbewohner eines Mehrfamilienhauses in der Linienstraße, Oberbilk auf. Der bereits nach vier Minuten vor Ort anwesende Löschzug brach die verschlossene Wohnungstüre auf und fand eine bereits leicht verrauchte Wohnung vor. Auf dem Herd stand ein Topf in dem die Reste das Abendessen noch vor sich her brannten. Es war niemand zuhause. Die Brandbekämpfer brachten den Kochtopf nach draußen und mittels Hochleistungslüfter konnte schnell der Brandrauch nach draußen gedrückt werden. Der frühe Alarm des Rauchmelders verhinderte schlimmeres.

Insgesamt bilanziert der Einsatzleitrechner mit Stand 20 Uhr zehn Feuermeldungen, 19 Hilfeleistungseinsätze -davon zehn durch den Starkregen verursacht-, 105 Mal rückte der Rettungsdienst heute aus und die Hilfsorganisationen führten für die Feuerwehr 125 Krankentransporte durch. Weitere 52 Beratungseinsätze bearbeiteten die Leitstellenmitarbeiter, ohne dass Feuerwehr oder Rettungsdienst von Nöten waren.

Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag

Tobias Schülpen Pressesprecher Feuerwehr Düsseldorf Pressehotline 02118920180

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