Polizeipräsidium Reutlingen

POL-RT: Brand, Unfall B 27, Jugendlicher leistet Widerstand, Hohe Sicherheitsleistung erhoben, Zufallsfund dank guter Spürnase

Reutlingen (ots) - Brennende Altpapier- und Mülltonnen

Insgesamt vier Altpapier- und Restmülltonnen sind in der Nacht zum Dienstag, gegen zwei Uhr, in der Bahnhofstraße auf noch ungeklärte Art und Weise in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte die lichterloh brennenden Tonnen. An den Gefäßen und geringfügig auch an der Fassade des Gebäudes, vor dem sie abgestellt waren, entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ob die Tonnen vorsätzlich oder eventuell auch fahrlässig in Brand gesteckt wurden, steht noch nicht fest. (ak)

Reutlingen-Sondelfingen (RT): 15-Jähriger leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 15-jähriger, beträchtlich alkoholisierter Jugendlicher musste am Montagabend von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Als er dabei Widerstand leistete, wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der Junge beleidigte außerdem die eingesetzten Beamten mit diversen Schimpfwörtern. Mehrere Jugendliche waren kurz vor 22 Uhr Anwohnern aufgefallen, als sie einen Motorroller die Reutlinger Straße entlang schoben. Als die alarmierten Beamten den Sachverhalt überprüften, fanden sie einen offensichtlich aufgebrochenen und beschädigten Yamaha-Mofaroller in einem Gebüsch in der Lange Straße. Vier Jugendliche, darunter der 15-Jährige, trafen die Polizeibeamten auf einem nahegelegenen Schulhof an. Dabei fiel der Junge durch seine erhebliche Alkoholisierung auf. Ein Test ergab einen derart hohen Atemalkoholgehalt von über zwei Promille, dass eine Überstellung an Erziehungsberechtigte erforderlich war. Weil er damit nicht einverstanden war, musste er in Gewahrsam genommen werden, wogegen er Widerstand leistete, weshalb ihm schließlich Handschließen angelegt werden mussten. Bei dem Gerangel wurde ein Polizeibeamter leicht am Unterarm verletzt. Der 15-Jährige wurde anschließend in die Obhut von Angehörigen übergeben. Er muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Die Ermittlungen des Polizeireviers Reutlingen zur Herkunft des sichergestellten Motorrollers dauern noch an. (ak)

Esslingen (ES): Unverbesserlicher Spediteur

Gleich drei Sattelzüge desselben slowenischen Speditionsunternehmens hat das Verkehrskommissariat Esslingen in den vergangenen Tagen nacheinander aus dem Verkehr gezogen. Am 28. Juli 2016 war den Beamten bei einer an der Messe Stuttgart durchgeführten Kontrolle des Schwerlastverkehrs der erste Sattelzug des Unternehmens ins Netz gegangen. Erhebliche technische Mängel und Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten führten zu einer sofortigen Stilllegung des Fahrzeugs. Der serbische Fahrer wurde wegen ausländerrechtlicher Verstöße vorläufig festgenommen und vom zuständigen Ausländeramt unverzüglich aus Deutschland ausgewiesen. Am Freitag (29. Juli 2016) schickte der Unternehmer ein Ersatzfahrzeug, um die Fracht umzuladen. Natürlich wurde auch dieses einer akribischen Kontrolle unterzogen, was zum selben Ergebnis führte wie am Tag zuvor: Auch dieser Sattelzug war aufgrund technischer Mängel nicht verkehrssicher und wurde aus dem Verkehr gezogen. Am Dienstagmorgen (2. August 2016) fuhr ein weiterer Sattelzug der Firma vor, um die Ladung des ersten Lkw abzuholen. Diesmal hatte das Unternehmen dazugelernt. Technische Mängel traten bei der Kontrolle nicht zu Tage. Dafür zahlreiche, schwere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten und andere Vorschriften, weshalb erneut ein Verfahren gegen den Fahrer einerseits und den Unternehmer andererseits eröffnet werden musste. Auch dieses Fahrzeug wurde bis zur Bezahlung der angeordneten Sicherheitsleistung beschlagnahmt. Von Seiten des Unternehmens wurde bereits signalisiert, dass der dritte Lkw auf jeden Fall ausgelöst werde, da es sich hierbei um den Neuesten in der Fahrzeugflotte handelt. Insgesamt wurden gegen den Unternehmer und die beteiligten Fahrer Sicherheitsleistungen in Höhe von 39.000 Euro verhängt. (ak)

Leinfelden-Echterdingen (ES): Unfall im Kreisverkehr

Leichte Verletzungen hat eine Fahrradfahrerin bei einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr zwischen Musberg und Leinfelden am Dienstagmorgen erlitten. Ein 44-Jähriger befuhr mit seinem VW kurz vor neun Uhr die K 1227 in Richtung Leinfelden. Beim Einfahren in den Kreisel kollidierte er mit der 29-jährigen Radfahrerin, die von Musberg kommend bereits in den Kreisverkehr eingefahren war. Die Frau stürzte auf die Fahrbahn und zog sich leichte Verletzungen zu, die vom Rettungsdienst versorgt wurden. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. (ms)

Nürtingen (ES): Hoher Sachschaden bei Einbruch

Einen enormen Sachschaden in Höhe von etwa 3000 Euro hat ein bislang unbekannter Täter bei einem Einbruch in eine Musikschule in der Steinengrabenstraße angerichtet. Der Unbekannte ließ sich nach derzeitigem Ermittlungsstand während des Betriebs am Montagabend in dem Gebäude einschließen. Im Laufe der Nacht trat er dann die Türe zu den Räumlichkeiten der Musikschule ein. Weiterhin öffnete er auf brachiale Weise weitere Türen der Schulungsräume und die darin stehenden Schränke. Da der Einbrecher vermutlich auf Bargeld aus war, verließ er ohne Beute, aber unter Zurücklassung des hohen Schadens, den Tatort. Gegen neun Uhr am Dienstagmorgen wurde der Einbruch entdeckt. (ms)

Rottenburg (TÜ): Diensthund mit feiner Spürnase

Die feine Spürnase eines Diensthundes hat am Dienstagmorgen zu einem Zufallsfund in der Rottenburger Marktstraße geführt. Rauschgiftermittler des Polizeipräsidiums Reutlingen waren kurz vor zehn Uhr zusammen mit Beamten der Hundeführerstaffel in einem Hofraum bei einer Durchsuchung unterwegs. An einem Mountainbike schlug das Tier an und die Ermittler fanden ein Stück Haschisch an der Federgabel. Sehr schnell ließ sich ermitteln, wem das Fahrrad gehört. Als die Beamten an der Tür des 34-jährigen Besitzers klopften, öffnete ihnen der Mann. Hierbei schlug den Polizisten deutlicher Marihuanageruch aus der Wohnung entgegen. Der Mann ließ die Beamten freiwillig in seine Wohnräume. Dort fanden sie eine Indoor-Plantage mit zehn Marihuanapflanzen, etwa 70 Gramm Haschisch und zirka 1000 Euro mutmaßliches Dealergeld sowie zahlreiche Drogenutensilien und ein verbotenes Messer. Die Ermittlungen gegen den polizeibekannten Verdächtigen dauern an. (ms)

Dußlingen (TÜ): Sportwagen auf der B 27 verunglückt

Ein Sportwagen der Marke Lamborghini ist am Dienstagvormittag auf der B 27 in Richtung Tübingen verunglückt. Glücklicherweise ist der Fahrer unverletzt geblieben. Der 55-Jährige war gegen zehn Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der Bundesstraße nach der Anschlussstelle Dußlingen unterwegs. Zu der Zeit war eine Wanderbaustelle auf der B 27 eingerichtet und mit einem Absicherungsfahrzeug auf dem Standstreifen ordnungsgemäß abgesichert. Als sich der Sportwagen mit hoher Geschwindigkeit dem Absicherungsfahrzeug an der Baustelle näherte, zog der Fahrer auf die linke Fahrspur und bremste stark ab. Bei leichtem Nieseln und auf feuchter Fahrbahn verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte gegen die Mittelleitplanke. Anschließend drehte sich der Lamborghini mindestens sechsmal und prallte auf eine Strecke von etwa 200 Metern mehrmals gegen die Mittelleitplanke. Genau auf Höhe des Absicherungsfahrzeugs kam der Sportwagen zum Stehen und berührte dieses leicht. Bei dem Unfall wurde die Straße sehr stark verschmutzt und Mitarbeiter der Straßenmeisterei mussten zur Reinigung anrücken. Die B 27 war bis 13 Uhr für den Verkehr in Richtung Tübingen voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Dußlingen ausgeleitet. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Schaden beträgt nach einer ersten Schätzung über 80.000 Euro. Der Sportwagen musste geborgen werden. (ms)

Tübingen (TÜ): Verantwortungslose Eltern

Verantwortungslose Eltern sind von der Polizei am Dienstagmorgen auf der B 28 bei Tübingen aus dem Verkehr gezogen worden. Die Mutter zweier kleiner Kinder musste anschließend die Fahrt mit dem Zug fortsetzen. Beamte der Verkehrspolizei hielten kurz vor neun Uhr auf dem Burgholzparkplatz einen Lastwagen samt Anhänger an. In dem Führerhaus befanden sich die Eltern mit ihren drei und sechs Jahre alten Kinder. Die Kleinen befanden sich ohne jegliche Sicherung in der Schlafkabine. Bei der kleinsten Bremsung wären sie unkontrolliert durch das Führerhaus geflogen. Der 50-jährige Vater musste alleine mit seinem Gespann weiterfahren. Für die Mutter und ihre Kinder wurde ein Taxi an die Kontrollstelle gerufen, welches das Trio an den Bahnhof brachte. (ms)

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Michael Schaal (ms), Telefon 07121/942-1104

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