Polizeipräsidium Reutlingen

POL-RT: Bilanz der herbstlichen Geschwindigkeitskontrollaktion mehr als 6.000 Fahrzeuge beanstandet

Reutlingen (ots) - Esslingen - Tübingen:

Bilanz der herbstlichen Geschwindigkeitskontrollaktion Polizei und Behörden beanstanden mehr als 6.000 Fahrzeuge

Das Polizeipräsidium Reutlingen hat, wie bereits berichtet, mit Unterstützung von Messtrupps der Landkreise und Kommunen, in den vergangenen Wochen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Im Ergebnis mussten über 6.000 Fahrzeuglenker beanstandet werden, davon müssen mehr als 100 mit einer empfindlichen Geldbuße und einem zum Teil mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.

Während in den ersten Kontrollwochen das Hauptaugenmerk auf dem Landkreis Esslingen lag, wurden in den vergangenen beiden Wochen die besonders gefahren- und unfallträchtigen Strecken in allen drei Landkreisen des Polizeipräsidiums Reutlingen von der Polizei und den Behörden intensiv überwacht. So mussten im Landkreis Esslingen knapp über 300 und in den Landkreisen Reutlingen Tübingen jeweils 340 Fahrzeuglenker mit besonders gravierenden Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden. Zudem waren 104 Fahrer so schnell, dass sie mit einem ein- oder mehrmonatigem Fahrverbot rechnen müssen. Darunter ein 19-jähriger Fahranfänger, der auf der B 27 bei Kirchentellinsfurt mit 190 km/h anstatt der erlaubten 120 km/h gemessen wurde. Auf der B 10, Höhe Esslingen-Deizisau, war es ein Fahrer mit 156 km/h statt der vorgeschriebenen 80 km/h. Und im Landkreis Reutlingen wurde der Spitzenwert auf der L 230 zwischen Engstingen und Kohlstetten von einem Audifahrer mit 148 km/ statt der gebotenen 100 km/h erreicht.

Wie bereits in den ersten beiden Wochen, lag auch dieses Mal ein Großteil der Beanstandungen im Bereich bis 20 km/h. Nach wie vor ist zu hohe Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen. Gerade die Folgen von Unfällen wegen zu hoher Geschwindigkeit sind besonders einschneidend, denn zu oft werden dabei Menschen nicht nur schwer verletzt, sondern auch getötet. Wer die zulässige Geschwindigkeit auch minimal überschreitet, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei wird daher weiterhin ein besonderes Augenmerk auf die Geschwindigkeitsüberwachung insbesondere an den Unfallschwerpunkten im Präsidiumsbereich richten und appelliert an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer: Das Einhalten der Geschwindigkeitsregeln schützt Sie und Andere. (cw)

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