Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Intensivtäter bei Wohnungseinbruch festgenommen- Erftstadt

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Der 18-Jährige Erftstädter wurde am Mittwochmorgen (04.04.) auf frischer Tat nach zwei Einbrüchen festgenommen.

    Um 04.32 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle in Hürth ein. Die Besitzerin eines Einfamilienhauses in Erftstadt in der Straße "Am Leipziger Ring" hörte Einbruchsgeräusche. Die Beamten konnten noch bei der Annäherung den Täter durch eine eingeschlagene Fensterscheibe beobachten, wie er Schränke durchwühlte. Bei der Festnahme wehrte sich der 18-Jährige. Beide Beamten (Besatzung: weiblich/männlich) wurden verletzt. Sie konnten den Täter, der ebenfalls leicht verletzt wurde, jedoch überwältigen. Er wurde zur Polizeiwache West gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Wie er angab, hatte er vor dem Einbruch Alkohol getrunken und einen Joint geraucht. Die beiden Beamten suchten später einen Arzt auf, der Festgenommen wurde vom Blutprobenarzt haftfähig geschrieben. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich schnell heraus, dass er der Polizei bekannt ist. Auch wurde bei ihm ein Mikrofon gefunden, was nicht aus dem Einbruch stammte, bei dem er festgenommen wurde. Dessen Herkunft klärte sich schnell. Ein weiterer Tatort war von dem Täter kurz vor dem Einbruch um 04.32 Uhr bereits in der Straße "Am Leipziger Ring" aufgesucht worden. Er hatte dort seine Krankenversicherungskarte verloren, die die eingesetzten Beamten bei der Tatortaufnahme fanden. Auch hier hatte er ein Fenster eingeschlagen und war so in ein Haus eingestiegen. Die Folgeermittlungen durch das Kriminalkommissariat 31 ergaben Erkenntnisse über 29 Delikte im Rhein-Erft-Kreis, die man ihm zur Last legt. Vom Diebstahl über Körperverletzungen bis zum Raub ist alles vertreten. Der Täter war bislang nur zu Sozialstunden verurteilt worden. Da das Gericht in der Vergangenheit vergeblich versucht hatte, ihn wegen noch laufender Strafverfahren zu erreichen, schickte die Haftrichterin den 18-Jährigen aufgrund des neuerlichen Sachverhaltes nun wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft.(ha)


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