Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Polizei hatte mehr zu tun - Rhein-Erft-Kreis

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Zu insgesamt 1300 Anlässen wurden die Polizistinnen und Polizisten im Rhein-Erft-Kreis von Weiberfastnacht bis Rosenmontag gerufen. In rund 450 Fällen war Karneval der Anlass für das Einschreiten der Polizeibeamten. Im vergangenen Jahr musste die Polizei 1026 Mal ausrücken. In 416 Fällen war Karneval der Auslöser. Es kam bisher zu keinen größeren Zwischenfällen.

    Die Statistik von Weiberfastnacht bis Rosenmontag (15.02 - 19.02)

     2007 2006

    Körperverletzungen               62 70
Schlägereien 49 40
Streitigkeiten 63 74
Randalierer               78 54
Ruhestörungen               65 55
Sachbeschädigungen               46 62
Raubstraftaten                 7 6

    Am häufigsten gefordert im Karneval war die Polizei in Bergheim (74 Einsätze), Kerpen (62 Einsätze) und Hürth (55 Einsätze). Ruhiger dagegen war es in Bedburg (19 Einsätze) und Elsdorf (19 Einsätze). In den anderen Städten und Gemeinden lag die Zahl der Einsätze zwischen 40 und 50.

    Auf dem Nachhauseweg vom Karnevalszug schaute sich ein 26-jähriger am Sonntag auf der Georg - Grosser - Straße in Brühl die von ihm gefertigten Fotos im Display seiner Kamera an, als ihn gegen 18.00 Uhr zwei Männer( 18- und 26-jährig) ansprachen und aufforderten, die Kamera herauszugeben. Da er dazu nicht bereit war, kam es zu einer Rangelei, bei der die Täter die Kamera entwendeten und davon liefen. Beide Täter wurden von der Polizei im Flur eines Mehrfamilienhauses auf der Georg - Grosser - Straße festgenommen. Die entwendete Kamera wurde vor dem Haus gefunden und dem Besitzer übergeben. Beiden Tätern wurde eine Blutprobe entnommen und gegen beide ein Ermittlungsverfahren wegen Raub eingeleitet.

    In Bergheim beobachtete am 18.02 eine Zivilstreife der Polizei, wie ein 18-Jähriger in der Nähe eines Festzeltes zuerst gegen einen Lkw schlug und trat und anschließend auf einen Mann losging. Die Polizisten nahmen den 18-Jährigen, der sich nicht beruhigen wollte und die Beamten beleidigte, in Gewahrsam. Auf dem Weg ins Polizeigewahrsam griff er die Beamten an. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten ein Tütchen mit Marihuana. Sie ordneten eine Blutprobe an. Gegen den 18-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

    In Wesseling kam es am Sonntag (18.02.) am Karnevalszug zu seiner Schlägerei zwischen mehreren Personen. Aus einer Gruppe von Männern bedrängte ein Mann eine 23-jährige Frau, die mit Bekannten auf der Bonner Straße tanzte. Der 24-jährige Freund der Frau forderte den Mann auf, das zu unterlassen. Daraufhin schlug der Mann auf den 24-jährigen ein. Bekannte des 24-jährigen versuchten die Auseinandersetzung zu schlichten. Daraus entwickelte sich eine Schlägerei zwischen beiden Gruppen, durch die fünf Personen verletzt wurden. Zwei der Opfer wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Im Rahmen der Fahndung ermittelte die Polizei fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 22 Jahren. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.


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