Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Lebensmüder entwendet einen Rettungswagen in Elsdorf

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Gegen 18:00 Uhr wurden am Sonntagnachmittag (27.01.2007) Polizei und Rettungsdienst nach Elsdorf-Tollhausen gerufen, da sich in einem Haus auf der Escher Str. offenbar ein Mann das Leben nehmen wollte. Gegenüber der Besatzung eines zuerst am Einsatzort eintreffenden Rettungswagens wurde der 32-Jährige dann handgreiflich. Nachdem er die Rettungsassistenten mit einem Küchenmesser bedroht hatte, flüchtete der Mann über einen Feldweg in Richtung des nahe gelegenen Tagebaugeländes. Die Rettungsassistenten versuchten, dem Lebensmüden zu Fuß zu folgen und ließen dabei ihren Rettungswagen mit laufendem Motor und eingeschalteten Blaulicht am ursprünglichen Einsatzort zurück. Als die Polizei die Suche nach dem 32-Jährigen mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber aufgenommen hatte, kehrten die Rettungsassistenten etwa 15 Minuten später an den Einsatzort zurück und mussten feststellen, dass ihr Fahrzeug in der Zwischenzeit entwendet worden war. Der 32-Jährige hatte sich offenbar in der Nähe versteckt gehalten und eine günstige Gelegenheit genutzt, sich des Rettungswagens zu bemächtigen. Er fuhr mit dem Einsatzfahrzeug zunächst in Richtung Elsdorf-Esch, wobei es beinahe zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kam. Anschließend fuhr er in Richtung Grubenrandstraße, wo er in einer scharfen Linkskurve von der Fahrbahn abkam und mit dem Rettungswagen im Graben landete. Das Fahrzeug wurde hierbei jedoch nicht beschädigt. Unverletzt flüchtete der 32-Jährige zu Fuß weiter. Polizeibeamte konnten den Mann letztendlich gegen 19:00 Uhr auf der Landstraße L278 zwischen den Ortslagen Elsdorf-Esch und -Tollhausen aufgreifen und in Gewahrsam nehmen. Der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende 32-Jährige schrie, dass er sich umbringen wollte, stieß Beleidigungen aus und versuchte, die Polizeibeamten zu treten. Nach einer ärztlichen Untersuchung in einem Krankenhaus sowie einer Blutprobenentnahme wurde der Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zudem wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


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