Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Dealer in Haft - Hürth

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Recht unsanft wurde am Dienstagmorgen, dem 12.12.2006, ein 28-jähriger Mann von Beamten des Kriminalkommissariats 31 geweckt, als sie dessen Wohnung gewaltsam betraten und ihn überwältigten.

    Der junge Mann steht im Verdacht im großen Stil Drogen aller Art vertrieben zu haben. Außerdem gab es Hinweise darauf, dass der Tatverdächtige im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein sollte. Die Drogenfahnder ermittelten schon seit längerem gegen den 28-Jährigen, der auch im Verdacht stand an Schulen in Hürth Drogen verkauft zu haben. Die Abgabe von Betäubungsmitteln durch Erwachsene an Minderjährige ist ein Verbrechenstatbestand. Bei Verstößen droht dem Täter eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr. Insgesamt durchsuchte die Polizei am Morgen des 12.12.06 zeitgleich 10 Wohnungen, überwiegend in Hürth. Mehrere Personen aus dem Umfeld des Hauptbeschuldigten nahmen die Ermittler vorläufig fest. In einer von dem 28-Jährigen als "Bunker" genutzten Wohnung stellten die Drogenfahnder über 1,6 kg Amphetamine (Wert: ca. 10.000 Euro) sicher. In den anderen Wohnungen fanden die Beamten  kleinere Mengen Amphetamine, Marihuana und Kokain. Der 28-jährige, in dessen Wohnung auch eine täuschend echt aussehende 9-mm-Schreckschusspistole aufgefunden wurde, wurde am 13.12.2006 dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Köln vorgeführt. Er schickte ihn in Untersuchungshaft. Die übrigen vorläufig festgenommenen Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen. Wie berichtet (PR-Meldung .v 05.12.06 )  war bereits am 01.12.06 in Erftstadt ein 24-jähriger Mann bei der Übergabe einer größeren Menge Marihuana festgenommen worden. Er verfügte nach jetzigen kriminalpolizeilichen Erkenntnissen über enge Kontakte zu dem 28-jährigen Tatverdächtigen. Auch dieser Mann sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an. Hinweis für die Medienvertreter: Zwei Fotos von den sichergestellten Drogen und der Waffe werden den örtlichen Redaktionen per Mail übersandt. Überregionale Medien werden gebeten sich mit der hiesigen Pressestelle in Verbindung zu setzen, Tel. 02233-524205.


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