Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Achtung Autofahrer - Kommende Woche sind wieder Schulkinder auf den Straßen im Rhein - Erft - Kreis unterwegs

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Am Mittwoch, 09.08.2006, beginnt auch für die Kinder im Rhein - Erft - Kreis das neue und für manche sogar das 1. Schuljahr. Die Erstklässler werden sich auf hoffentlich nicht völlig neuem Terrain bewegen, wenn sie mit ihren Eltern den Schulweg bereits mehrfach eingeübt haben. Dennoch sind gerade sie den Gefahren des Straßenverkehrs in besonderer Weise ausgesetzt. Neben der Freude auf den endlichen Beginn der Schule und der damit verbundenen natürlichen Aufgeregtheit lauern die tatsächlichen Gefahren aber in der jeweils völlig anderen Blickperspektive aus der Kinder den Straßenverkehr, und umgekehrt Autofahrer die Kinder im Straßenverkehr wahrnehmen und erkennen. Das gleiche gilt für die unterschiedliche Gefahreneinschätzung mit der sich beide im Straßenverkehr bewegen. So verunglückten im ersten Halbjahr 2006 insgesamt 70 Kinder als Fußgänger oder Radfahrer auf den Straßen des Rhein - Erft - Kreises. Alleine 25 dieser Kinder verunglückten auf dem Schulweg. Obwohl im 1. Halbjahr 2005 noch insgesamt 90 Kinder im Straßenverkehr und davon 28 auf dem Schulweg verunglückten und die Entwicklung 2006 sehr viel positiver ausfiel, wird die Rhein - Erft - Kreispolizei auch in den beiden kommenden Wochen ihre Überwachungsschwerpunkte auf Schulen und Schulwege konzentrieren. Dabei werden Geschwindigkeitsmessungen mit Radar und Laserpistole und Verhaltensüberwachungen von Auto- und Zweiradfahrern an Bushaltestellen, Fußgängerüberwegen und Fahrbahnüberquerungen besonders intensiv durchgeführt. Das gleiche gilt für Verkehrskontrollen hinsichtlich der gesetzlich vorgeschriebenen Nutzung von Rückhalteeinrichtungen wofür in erster Linie die Eltern verantwortlich sind. Denn immerhin sind 25 der insgesamt 70 in 2006 verunglückten Kinder als Mitfahrer in PKW verletzt worden. 2005 waren es sogar 28 der insgesamt 90 verunglückten Kinder. Gleichwohl können sich die Eltern darauf verlassen, das auch Schulbusse angehalten und auf ihre Verkehrssicherheit hin überprüft werden. Gleichermaßen werden sich in den kommenden Wochen die Bezirksbeamten und die Verkehrssicherheitsberater  bemühen, überwiegend mit den Erstklässlern den sichern Schulweg einzuüben. Da der kürzeste Schulweg nicht immer auch der sicherste Schulweg ist, sei den Eltern empfohlen, sich mit dem zuständigen Bezirksbeamten in Verbindung zu setzen. Die Rhein - Erft - Kreispolizei ruft insbesondere alle Autofahrer auf, in den kommenden Wochen ganz besonders auf Kinder im Straßenverkehr zu achten und sich auf deren spontanes und manchmal unbedachtes Verhalten vornehmlich durch mäßige Geschwindigkeiten und schnelle Reaktionszeiten einzustellen. Das gilt insbesondere an allen Querungs- und vor allen Bushaltestellen. Aber auch an die Eltern der Schülerinnen und Schüler im Rhein - Erft - Kreis wendet sich die Polizei mit der Bitte, die Erstklässler in den ersten Wochen nach Möglichkeit zu begleiten und fortgesetzt auf erkannte Gefahrenstellen aufmerksam zu machen und bittet gleichermaßen die Väter, sich vielleicht am Wochenende einmal um den Zustand des Zweirades der jungen Damen und Herren zu kümmern - da staunt man manchmal nicht schlecht!

    Schließlich wünscht die Rhein - Erft - Kreispolizei allen Schülerinnen und Schülern - aber auch den Lehrerinnen und Lehrern einen frohen Schulbeginn und ein unfallfreies Schuljahr.


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