Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Zwischenbilanz Blitz - Marathon - Rhein-Erft-Kreis

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Mit der Zwischenbilanz ist die Polizei durchaus zufrieden.

Polizeioberrat Manfred Kaiser präsentierte um 15:30 Uhr erste Zahlen: "Die meisten Verkehrsteilnehmer halten sich an die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten. Aber," so der Leiter der Direktion Verkehrweiter, "trotz massiver Öffentlichkeitsarbeit der Polizei zum ersten bundesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathon am Donnerstag (10. Oktober) rasten 288 Verkehrsteilnehmer schneller als erlaubt durch den Rhein-Erft-Kreis."

In Bergheim-Quadrath raste am Morgen ein 39-jähriger Autofahrer auf der Ahestraße statt der vorgeschriebenen 50 km/h -nach Abzug der Messtoleranzen- mit 79 km/h durch die geschlossene Ortschaft. Das sind 29 Kilometer pro Stunde (km/h) zu viel!

In Bergheim-Rheidt war eine 24-jährige Frau auf der Bundesstraße 477 außerhalb der geschlossenen Ortschaft mit ihrem Pkw 19 km/h zu schnell.

In Hürth-Knapsack auf der Landesstraße 103 fuhr ein Fahrzeug bei vorgeschriebenen 60 km/h außerhalb der Ortschaft 27 km/h zu schnell.

Auf dem Chaunyring in Bergheim (innerhalb der Ortschaft) war gegen Mittag eine 35-jährige Frau mit ihrem Fiat 17 km/h zu schnell. Es gilt dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30km/h.

Die Raser müssen mit Bußgeldern, Verwarngeldern und Punkten in Flensburg rechnen.

Zwischenbilanz für den Zeitraum von 06:00 Uhr - 14:00 Uhr in Zahlen:

Messungen der Polizei bis 14:00 Uhr:

5900 Fahrzeuge mit 192 Geschwindigkeitsverstößen.

Mitarbeiter der Kreisverwaltung erfassten mit zwei Kontrollteams in Wesseling auf der Willy-Brandt-Straße und in Kerpen auf der Landstraße 361 insgesamt rund 3200 Fahrzeuge. Dabei wurden 96 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.

Geschwindigkeitskontrollen sind zur Bekämpfung des Killers Nr. 1 unerlässlich. Jeder Tote ist einer zu viel und daher brauchen wir Nachhaltigkeit.(ha)

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