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POL-REK: Hilfsbereitschaft ausgenutzt - Erftstadt

POL-REK: Hilfsbereitschaft ausgenutzt - Erftstadt
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Rhein-Erft-Kreis (ots) - Senioren wurden in zwei Fällen Opfer dreister Diebe. Die Polizei warnt.

Am Mittwoch (11. September) wurde eine 71-Jährige auf der Luxemburger Straße in Erp gegen 15:10 Uhr von einer Frau aus einem haltenden, schwarzen Pkw angesprochen. Die Unbekannte fragte nach dem Weg ins Erftstädter Krankenhaus. Bereitwillig erklärte die Seniorin den Weg. Die Unbekannte stieg nach erhaltener Wegeauskunft aus dem Wagen und hängte ihr aus Dank zwei Halsketten um den Hals. Dabei wurde der von der Seniorin getragene Halsschmuck und beide Ohrringe entwendet, ohne dass sie es zunächst bemerkte.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Sonntag (06. Oktober) um 13:00 Uhr in Bliesheim. Dort wurde eine 67-Jährige auf der Merowinger Straße nach dem Weg gefragt. Als Dank drückte ihr die Unbekannte eine Halskette, ein Armband und drei Herrenringe in die Hand. Erst später bemerkte die 67-Jährige, dass ihre Halskette fehlte.

Bei dem zurückgelassen Schmuck handelt es sich in beiden Fällen um wertlosen Modeschmuck.

Die Unbekannte in Erp war circa 45 Jahre alt, 155 Zentimeter groß und von korpulenter Statur. Sie sprach Deutsch mit osteruopäischem Akzent. Sie stieg zurück in einen kleinen, schwarzen Pkw, in dem eine weitere Frau und zwei Männer saßen. Der Fahrer war 45-50 Jahre alt und dunkelhaarig. Die Mitfahrerin war 17-18 Jahre alt und schlank. Sie trug ein braunes Kopftuch mit einer Schleife an der Stirn.

Die Tätergruppe in Bliesheim bestand aus zwei Männern und zwei Frauen. Sie waren ebenfalls in einem kleinen, schwarzen Pkw unterwegs.

Der Ermittler des Kriminalkommissariates 22 in Kerpen vermutet derzeit, dass es sich in beiden Fällen um die gleiche Tätergruppe mit gleichem Tatfahrzeug handelt. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder der Identität der Täter angeben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 02233 52-0.

Die Polizei warnt vor den Trickdieben und rät Senioren, sich nicht bedrängen zu lassen. Halten Sie Distanz zum Gegenüber. Fordern Sie lautstark den Abstand ein. Rufen Sie Passanten zur Hilfe und informieren Sie die Polizei, wenn Sie glauben Opfer einer Straftat geworden zu sein. Über den Notruf 110 ist schnelle Hilfe möglich. (bm)

Landrat Rhein-Erft-Kreis
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