Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Erftkreis Bilanz der Unfallentwicklung im September und in den ersten 9 Monaten des Jahres 2000

      Erftkreis (ots) - Mit 931 Verkehrsunfällen im September
verzeichnete die Unfallstatistik der Erftkreispolizei eine
Abnahme von 29 Unfälle = minus 3,02 % gegenüber dem
Vergleichsmonat des Vorjahres. Auch in der Jahresentwicklung ist
eine geringe Abnahme gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen =
minus 13 VU auf insgesamt 7.982 VU.

    Während die Zahl der Verkehrstoten im September um 4 auf insgesamt 12 doch deutlich anstieg (Vorjahr = 8), sank die der Verletzten um 39 auf insgesamt 1550 (Vorjahr = 1566).     Hierbei ist besonders erfreulich, dass sich die Anzahl der Schwerverletzten weiter verringert. Insgesamt «nur» 25 Schwerverletzte im September, so wenig gab es noch nie in einem Monat seit Bestehen des Erftkreises.     Auch in der Jahresentwicklung zeigt sich das positive Bild. Nur noch 239 Schwerverletzte gegenüber 311 im Vorjahr. Noch nie wurde im Erftkreis eine Zahl unter 300 erreicht.

    Hauptunfallursachen waren im September wie auch im bisher abgelaufenen Jahr «Fehler beim Abbiegen», «Vorfahrtverletzungen» und «überhöhte Geschwindigkeit».

    Die höchste gemessene Geschwindigkeit im September innerhalb geschlossener Ortschaften wurde in Brühl Otto-Wels-Str. in Höhe der Schule, bei einem PKW- Fahrer mit 91 km/h festgestellt. Die ist nach Abzug der Toleranz eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 38 km/h. Für den PKW-Fahrer bedeutet das 1 Monat Fahrverbot, 3 Punkte in Flensburg und 200,--DM Bußgeld.

    In einer 30 km/h-Zone in Erftstadt-Kiedorf, Goldenbergstraße, wurde ein 32-jähriger PKW-Fahrer nach einer Geschwindigkeitsüberscheitung von 48 km/h angehalten. Auch diesen PKW-Fahrer erwartet ein Bußgeld von 250,--DM, 4 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.

    Bei einer Radarmessung fuhr ein PKW-Fahrer in Brühl-Pingsdorf, Phantasialandstraße, (außerhalb geschlossener Ortschaft) bei einer zul. Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h mit einer Geschwindigkeit von sage und schreibe 120 km/h. Dies ist eine Überschreitung nach Abzug der Toleranz von 66 km/h. Für diesen PKW-Fahrer bedeutet das 2 Monate zur Fuß gehen, 4 Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 550,--DM.

(gez. Hartwich, Dezernat GS 3)

ots-Originaltext: Polizeipressestelle Bergheim

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