Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Schnelle Beute nach Einbrüchen

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Am Dienstag (09. Dezember), wurden der Polizei insgesamt neun Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser gemeldet. Die unbekannten Täter gingen dabei in ähnlicher Weise vor. Durch das Aufhebeln einer Terrassentür verschafften sie sich Zugang. Sie hatten es vor allem auf Bargeld und leicht zu transportierende Beute.

In den folgenden Fällen gingen die Täter anders vor:

In Erftstadt-Köttingen gelangten unbekannte Täter im Zeitraum von Montag (08. Dezember), 16.00 Uhr bis Dienstagmittag (09. Dezember), 12.30 Uhr, in das Wohngebäude. Im Keller des Einfamilienhauses an der Max-Liebermann-Straße wurde ein Kleintresor fachgerecht demontiert und gestohlen. Darin befanden sich persönliche Papiere, Schmuck und Bargeld. An der Hauseingangstüre wurden Einbruchsspuren festgestellt.

Am Dienstag (09. Dezember), 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, stießen unbekannte Täter die Hauseingangstür eines Dreifamilienhauses in Frechen, Dr.-Schultz-Straße, auf. Die Wohnungseingangstüren wurden mit roher Gewalt geöffnet. Entwendet wurde eine Münzsammlung.

Am Dienstag (09. Dezember), 19.30 Uhr bis 22.20 Uhr, stiegen unbekannte Täter vermutlich durch ein Schlaf-/Badezimmerfenster in ein Reihenhaus in Hürth, Fontaneweg, ein. Hier wurden Schmuck, Bargeld und eine Münzsammlung gestohlen.

Hinweise zu diesen Straftaten nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 31 unter Rufnummer 02233/52-0 entgegen.

Tipps zum Schutz vor Wohnungseinbruch

Sichern Sie Ihre Fenster und Terrassentüren gegen das herkömmliche Aufhebeln (über 90 % aller Fälle!!!) zusätzlich durch geprüfte Schlösser oder andere Verriegelungen, zum Beispiel mit Pilzkopfbeschlag. Das Nachrüsten richtet sich nach der DIN 18104, und sollte nur mit Produkten erfolgen, die nach DIN oder VdS geprüft sind. Listen dieser Produkte können bei der Kriminalpolizeilichen Beratung angefordert werden. Wichtig hierbei ist auch die Montage. Ein gutes Schloss ist nur dann ein gutes Schloss, wenn es auch ausreichend fest am Element befestigt ist.

Schließen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung immer Fenster und Türen ab.

Auch nachts, wenn man zu Hause ist, sollten alle Fenster geschlossen, die Rollläden heruntergelassen und die Haustür abgeschlossen werden.

Nehmen Sie Einfluss auf den Entschluss des Täters. Erwecken Sie den Eindruck, dass Ihr Haus bewohnt ist, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Setzen Sie Schaltuhren zwischen Steckdose und Lampen oder auch zwischen Steckdose und Radio oder Fernseher.

Beobachten Sie ihr Wohnumfeld und sprechen Sie Fremde mit den Worten: "Kann ich Ihnen helfen" an, oder zeigen Sie sich dem Fremden und beobachten ihn. Der Täter fühlt sich entdeckt und verlässt die Örtlichkeit.

Verständigen Sie bei verdächtigen Beobachtungen immer die Polizei.

Neben technischen Sicherungen sind gute nachbarschaftliche Beziehungen wichtige Voraussetzungen. Sprechen Sie sich mit ihren Nachbarn ab. Tauschen Sie die Telefonnummern aus. Informieren Sie sich auch gegenseitig über Abwesenheitszeiten.

Wichtig, immer wenn es um neue Fenster geht: Herkömmliche Fenster und Fenstertüren bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Einbrecher. Daher gibt es zum Schutz vor Einbruch von unabhängigen Instituten geprüfte einbruchhemmende Fenster, nach denen sie ihren Handwerker gezielt fragen sollten.

Weitere Hinweise erfahren Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommissariat Kriminalitätsprävention / Opferschutz bei der Kriminalpolizeilichen Beratung in Hürth. Lassen Sie sich kostenlos und neutral beraten, Tel.: 02233 / 52 - 4816 oder - 4817.

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