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POL-REK: Polizist bei Radarkontrolle mit Waffe bedroht - Wesseling

Wesseling (ots) - Am Montagabend (31. März) bedrohte ein unbekannter Täter einen Polizeibeamten auf der Autobahn 555 in Wesseling mit einer Pistole. Der Polizeibeamte führte eine Radarkontrolle durch.

Der 47-jährige Polizist vom Verkehrsdienst der Autobahnpolizei Köln hatte sein ziviles Dienstauto in Höhe der Autobahnanschlussstelle Wesseling hinter der Leitplanke auf einem Grünstreifen postiert. Er überwachte mit einem Radargerät die Geschwindigkeit der in Richtung Bonn fahrenden Autofahrer. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort bis 22.00 Uhr 100 Kilometer pro Stunde und ab 22.00 Uhr 80 Stundenkilometer pro Stunde. Gegen 23.00 Uhr trat plötzlich ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann an das Zivilfahrzeug, in dem der uniformierte Polizist saß. Er richtete eine Pistole auf den Beamten und forderte ihn auf, sich ruhig zu verhalten. Der Polizist verließ das Auto und wehrte den Angriff des Mannes ab, der daraufhin in ein angrenzendes Waldstück flüchtete. Die Polizei leitete eine groß angelegte Fahndung nach dem Täter ein, an der auch zwei Diensthunde und ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher jedoch erfolglos. Zurzeit werden die Bilder des Radargerätes ausgewertet. Der Polizist erlitt leichte Verletzungen. Der Täter ist circa 170 bis 175 Zentimeter groß, hat eine kräftige Statur und war mit einer olivgrünen "Bundeswehrjacke" mit Aufnähern und einer blauen Jeans bekleidet. Über dem Kopf trug er eine schwarze Wollsturmhaube mit Ausschnitten für Augen, Nase und Mund. Der Mann sprach akzentfrei deutsch. Bei der Waffe des Täters handelte es sich um eine kleine, schwarze Pistole Das Regionalkommissariat Brühl bittet Zeugen, die am Montagabend in Höhe der Autobahnanschlussstelle Wesseling verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, Telefon: 02233-520.

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