Alle Storys
Folgen
Keine Story von DIE ZEIT mehr verpassen.

DIE ZEIT

Israelische Bestsellerautorin Shalev leidet lange nach Selbstmordattentat immer noch an Angstzuständen

Hamburg (ots)

Die israelische Bestsellerautorin Zeruya Shalev, die 2004 bei
einem Selbstmordattentat auf einen Bus in Tel Aviv verletzt wurde,
hat immer noch mit den Folgen zu kämpfen: "Sehe ich einen Bus, steigt
noch heute die Angst in mir hoch", sagt Shalev der ZEIT. "Eine Zeit
lang hatte ich nur einen einzigen Traum: an einem Ort ohne Busse zu
leben. Auf Dauer wäre das natürlich nicht sehr praktisch. Aber nach
der Explosion wünschte ich mir einfach, nie wieder in meinem Leben
einen Bus sehen zu müssen."
Noch heute können sie auch andere unscheinbare Auslöser
verunsichern: "Ein kleines Geräusch wird in meinem Kopf zu einer
Explosion. Gehe ich aus dem Haus, vergesse ich nie, dass ich
vielleicht nicht wiederkehren werde. Niemand kann mir versprechen,
dass ich heil zurückkomme." Trotzdem will sie ihre Heimatstadt
Jerusalem nicht verlassen, "nur weil es eine gefährliche Stadt ist.
Überall kann einem etwas zustoßen."
Den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr.4 vom 19.01.2006 senden
wir Ihnen gerne zu.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,
E-Mail:  bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: DIE ZEIT
Weitere Storys: DIE ZEIT
  • 18.01.2006 – 11:04

    Regisseur Michael Haneke: "Ich fühle mich als Störenfried sehr wohl"

    Hamburg (ots) - Der österreichische Regisseur Michael Haneke begegnet dem Vorwurf, er sei ein Kulturpessimist, gelassen. Der ZEIT sagt er: "Bin ich's leid, die böse Unke zu spielen? Nein, im Gegenteil, inzwischen fühle ich mich als Störenfried sehr wohl. Nicht dass es immer angenehm ist. Ich fühle mich wohl, weil ich denke, dass es notwendig ist. Dass ...

  • 18.01.2006 – 11:04

    Fischer: Haben im Irakkrieg rote Linie nicht überschritten

    Hamburg (ots) - Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer hat den Einsatz von zwei Agenten des Bundesnachrichtendienstes in Bagdad während des Irakkrieges verteidigt: "Eigene Erkenntnisse des BND im Irak-Krieg waren für uns sehr wichtig. Nach meiner Kenntnis haben wir dabei die rote Linie, die politisch-moralische Linie, die wir uns selber gesetzt haben, nie überschritten", sagt er der ZEIT angesichts ...

  • 18.01.2006 – 11:00

    Terrorfahnder beschuldigt BKA der Mitwisserschaft bei Folter

    Hamburg (ots) - Ein Terrorfahnder des Bundeskriminalamtes hat im Zusammenhang mit Foltervorwürfen schwere Beschuldigungen gegen seine Behörde erhoben. Der ZEIT sagt Kriminaloberkommissar Ralph Trede, das BKA habe im Jahr 2002 dem libanesischen Geheimdienst zahlreiche Fragenlisten für die Verhöre von zwei Terrorverdächtigen übergeben. Beide seien in einem Militärgefängnis festgehalten worden. "Im BKA war allen ...